Kleinkramverräumung

Eigentlich wollte ich noch vor unserem einwöchigen Urlaub an der Nordsee meinen Resteverwertungsbeitrag für den August zeigen, aber ich habe es einfach nicht mehr geschafft noch zu nähen bwz. nur einen Teil davon zu nähen.

So habe ich mich heute vergnügt und bei aufgehender Sonne an die Nähmaschine gesetzt und bevor noch jemand wach war die Morgenstunde genossen und dabei einige vorbereitete Teile zusammengenäht.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann gemütlich weiter noch einer Anleitung vom Berina-Blog hier von Brigitte Heitland – sehr schön mit Bildern erklärt. Die Abschlusstechnik mit dem Schrägband oben als Einfassung war für mich neu, jedoch habe ich bei den heutigen Varianten das Innenteil größer zugeschnitten und dann als Einfassung genutzt.

Auch meine Restegläser sind nun wieder viel befreiter da man hier wirklich viele Reste verwenden kann und die Jeanskiste ist bis auf einen winzigen gestreiften Rest komplett ausgeleert. So ein bisschen bin ich doch stolz darauf, dass das mit der Resteverwertung jetzt viel besser klappt.

Die Größe der Utensilos ist super, man kann darin schön Sachen sortieren, ob auf dem Nähtisch für Kleinteile wie Klammern, Knöpfe, Schnaller, … im Bad für Haarspangen oder Pflegeutensilien … auf der Ablage im Flur für Schlüssel und Geldbeutel – vielleicht mit dem Namen der Familienmitglieder drauf- … im Kinderzimmer für Lego oder sonstige Spielsachen, Stifte oder Schnipsel …

… hier wurden mir drei gleich entführt, um damit die Playmobilkleinteile des gestern komplett ausgemisteten und gesäuberten Kinderzimmers noch endgültig zu verräumen. Das letzte darf bei mir bleiben und wird mein Sammelort für die eintreffende Post, auch da soll mir nichts mehr durch die Lappen gehen. Und das schon vor dem Urlaub genähte Utensilo durfte ausziehen.

Die Woche am Meer war schön und ich habe mich sehr gefreut zwei unheimlich nette und gastfreundliche Bloggerinnen in Natura kennengelernt zu haben, von denen ich sogar noch beschenkt wurde. Habt vielen lieben Dank Doro und Marita!

Ich freue mich jetzt noch freie Zeit daheim genießen zu dürfen, das Haus muss noch durchgeräumt und von innen und oben nach außen und unten geputzt werden – das ist meine jährliche Aktion und danach fühle ich mich meist zufrieden. Sonst wird viel gespielt und ich denke es bleibt auch noch Zeit für Kreatives.

Meine Werke schicke ich jetzt los zu den Montagsfreuden, denn der Montag hat toll angefangen und zu WirmachenklarSchiff.

  • Schnitt:  Jeansutensilo nach Brigitte Heidland
  • Stoffe:  Restgläser Webware, Restekiste Jeans, Vliesverschnitte, alte Leinentücher/Bettwäsche

Material-Revue 2017 – Juli

„Baumwolle/Webare“ ist das Thema des Monats Juli bei der Materialrevue von Maika von maikaefer und Janet vom Knöpflekistchen.

Da hätte es ja so schöne Möglichkeiten gegeben, wenn die Zeit in diesem Monat nicht einfach zu knapp gewesen wäre … der Plan war eigentlich ein Hemd für den kleinen Mann.

Dann habe ich mich gestern auf der Heimfahrt von einer Fortbildung gefragt was eigentlich alles Webware aus Baumwolle ist …

Ich habe im Netz herumgeschaut und fand das dann doch sehr spannend Genaueres darüber zu lesen … ich merke mir davon: Webwaren aus Baumwolle sind flächige Gewebe aus mindestens zwei (nahezu) rechtwinkelig überkreuzten Fadensystemen. Dabei heißen die Längsfäden, welche dann später den Fadenlauf angeben, Kettfäden und die querliegenden Schussfäden. Charakteristisch für den jeweiligen Stoff ist dabei die Fadenverkreuzung, das heißt in welchem Rhythmus sich die Fäden überhalb bzw. unterhalb voneinander befinden, die Bindung. Außerdem verändern sich auch je nach Fadendichte der Kett- und Schussfäden die Eigenschaften der Stoffe, ebenso wie durch die Verwendung unterschiedlich dicker Fäden.

Deshalb habe ich zwei Stoffe ausgesucht, an denen man schön die Unterschiede sehen kann und daraus ein Mäppchen für eine ganz liebe Kollegin genäht, weil ich mich sehr freue im nächsten Jahr mehr mit ihr zusammenarbeiten zu dürfen. Außerdem macht der schöne bunte Stoff gute Laune bei diesem schwülwarmen Regenwetter …

So und damit schicke ich meine Webwaren noch schnell zur Material-Revue im Juli.

  • Schnitt: nach Gefühl
  • Stoff: Reste

Nähzeit am Wochenende 2017 – August

In diesem Jahr startet meine Linkparty „Nähzeit am Wochenende“ immer monatlich – ihr findet sie dann unter dem Reiter auch auf dem Blog und könnt euch so schnell dorthin klicken, um euch zu verlinken.

LogoLinkparty

Regeln:

  • Der Post muss vom Wochenende sein und zeigen, was du so gewerkelt hast.
  • Verlinkt werden darf alles was du da genäht hast.
  • Dein Post darf keine kommerzielle Werbung enthalten, aber gern für Freebooks etc. werben.
  • Hinterlasse bitte einen Backlink zu mir (http://www.naehkaeschtle.de) in deinem Post.

Und nun freue ich mich auf alles, was ihr in diesem Ferienaugust so an den Wochenenden im Kämmerlein werkelt!


6 Köpfe – 12 Blöcke – Juli

In diesem Monat beginnt die zweite Runde der Teammitglieder und somit ist wieder Dorthe von Lalala- Patchwork dran und sie hat sich als Block den Snail´s Trail ausgesucht.

Ein sehr hübscher Block wie ich finde, in den man sehr viel hineininterpretieren kann und die Optik der Windungen eines Schneckenhauses finde ich sowieso spannend. Nur konnte ich mich nicht so recht entscheiden zwischen zwei-, dreifarbig oder vielen verschiedenen Stoffen.

Heute am Ferienbeginn wollte ich mir also Zeit nehmen für das Nähen des Blockes und ihn anschließend zusammen mit Schneckenhäusern schön bei Sonne im Garten fotografieren. Aber leider kam alles anders, denn ein bei großer, schwüler Hitze hoch fieberndes, jammeriges Kind brauchte meine Aufmerksamkeit und nur nebenbei konnte ich den Block aufmalen, die Anleitung kapieren und die Stoffe zuschneiden.

Erst am am späten Abend, als er endlich halbwegs ruhig schlief und nach einem kräftigen Gewitter gelüftet wurde, konnte ich zu Werke gehen und kurz vor der totalen Finsternis noch schnell den Block fotografieren.

Schon vorgewarnt durch viele FB-Einträge habe ich sehr aufgepasst mit den Nahtzugaben und dem Trimmen und es fehlen nur an manchen Stellen 1-2 mm auf das fertige Sollmaß, das lass ich also so, bin ich ja sowieso froh, wenn alles soweit gelingt. Die Ecken finde ich, habe ich diesmal recht ordentlich getroffen – so langsam freunde ich mich doch mit diesen Patchworktechniken an und die neue Nähmaschine lerne ich auch immer besser kennen.

Aber ein Problem habe ich dann doch des öfteren und vielleicht könnt ihr mir Tipps geben. Beim Umbügeln der Nähte, hier z.B. nach dem Annähen der ersten Dreiecke bügle ich die Nahtzugaben von unten nach außen und dann zack – habe ich einen Knick drin, weil ich eben nicht exakt an der Kante umgebügelt habe … dann bügle ich von oben nach, aber man sieht die Kante eben … das ärgert mich dann, kann mir wer helfen?

Mein Schneckenpfad kriecht auch in diesem Monat ganz am Ende noch um die Ekce und in die Snail´s Trail – Sammlung von Dorthe.

Pack die Badehose ein …

 … nimm dein kleines Köfferlein und dann geht es ab ans Meeeer … ja – so sollte eigentlich der Blogsommer 2017 enden und nun … ist irgendwie alles anders.

Mir schwebte ein Badehosen-Set für meine beiden Männer vor, als Überraschung vor den Ferien, mit tollen Bildern im Schwimmbad bei Sonne und Sommer … äh ja … der plötzliche Zwischenherbst mit Dauerregen ist das eine, das Nähen der Badehosen das andere …

Aber immerhin kann ich heute ein paar sommerliche Farbtupfer herzaubern und euch somit wenigstens ein bisschen Sommergefühl vermitteln. Leider ist das aber keine Erfolgsgeschichte.

Das Duo für Papa und Sohn ist nämlich gescheitert. Ich habe kein Schnittmuster gefunden für den Papa, das mir gefallen hat und das Nähen mit Badelycra, das irgendwie allen leicht zu fallen scheint, war für mich eine Quälerei. Ich konnte weder an einer Nähmaschine, noch an der Ovi so eine richtig gute Naht hinbekommen, sodass ich überhaupt nicht zufrieden bin. Aber immerhin hält alles, dem kleinen Mann gefällt die Badehose und ihr seht an den gruseligen Nähten vorbei und erfreut euch an den schönen Farben des Stoffes.

Beim Schnitt habe ich mich umentschieden in letzter Minute und habe ein Freebie von der Erbsenprinzessin verwendet. Der Schnitt ist prima, die Anleitung auch (die Nähtipps haben bei mir nur leider nicht gegriffen) und falls einer von euch sowas in dem Stil für den Mann kennt wäre ein Kommentar sehr nett.

Verabschieden möchte ich mich heute mit zwei Bildern, die ich noch mit meiner ganz alten Kamera 2007 genau so aufgenommen habe und die von einem für mich sehr besonderen Ort stammen, an dem man das Leben irgendwie ganz pur spüren kann.

Ich möchte heute zum Ende des Blogsommers auch gern noch Danke sagen an alle meine Bloggerkolleginnen, die mich zum Blogsommer 2017 geholt haben, es war eine tolle Aktion. Und natürlich an euch alle, die ihr mitgemacht habt und mit so schönen Beiträgen den Blogsommer 2017 bereichert habt. Ich hoffe ihr hattet und habt einen tollen Sommer 2017!

  • Schnitt:  BadehoseFreebook von der Erbsenprinzessin
  • Stoff: Badelycra Streifen von Astrokatze

KSW 26 – Finale

Heute steigt das Finale der KSW 26 – der kreativen Stoffverwertung zum 26. Mal – diesmal mit einem Stoffstück gespendet von Marita von maritabw.  Bei der KSW dürfen glückliche Menschen aus einem Stück Stoff etwas Kreatives gestalten. Diese Aktion hat die liebe Katharina von AppelKatha ins Leben gerufen und immer wieder ist sie bei jemand anders zu Gast.

Der fest gewebte Stoff, der sich fast wie beschichtet anfühlt und von der Farbe her eher rostbraun mit weißbeige und grau ist schrie er sofort nach „benähe den Mann“ … 

Stoffe zum Kominieren fand der kleine Mann, nachdem wir die Entscheidung den Papa zu benähen getroffen hatten, mit mir in der Restekiste und dann begannen wir zu arbeiten, als der Papa eine Ganztagesradtour mit einem Freund machte.

Ich druckte und er schnitt das Schnittmuster aus. Dann malte er es auf den Stoff und das Wachstuch und schnitt das Wachstuch aus – die Stoffe durfte ich schneiden und auch die Verstärkung für die Außentasche aufbügeln. Dann wurde geklammert und genäht und auch mal getrennt – das fand der Herr dann langweilig, wieso passt die Mama auch nicht auf – und am Ende kann sich das Ergebnis finde ich sehen lassen:

Ein Kulturbeutel für den Papa, der den KSW-Stoff finde ich toll zur Geltung bringt. Genäht nach der großen Variante der „Schickimicki“ Kosmetiktasche von Unikati. Sein altes Exemplar sieht grauenvoll aus, der Kunststoff löst sich an allen Ecken und Enden auf und der kleine Mann befand ihn als reif für die Mülltonne.

Der Kulturbeutel hat von uns innen noch eine geteilte Seitentasche bekommen, ist so mittelgroß und wird somit wohl eher für kleinere Ausflüge reichen, da der große Mann meistens recht viele Sachen mitnimmt …

… und an der Außenseite auf einer Seite die vorgesehene Außentasche, die für mich unbedingt sein muss, da ich darin sehr gern stehend meine Zahnbürste und die Zahncreme aufbewahre bei Übernachtungen. So Marita, was sagst du – leuchtet er so nicht schön dein toller Stoff?

 

Und damit darf das Täschchen für den großen Mann jetzt zu Maritas Finale und zur Ergebnissammlung von AppelKatha und sich auch noch einreihen bei HOT und den Dienstagsdingen und am Creadienstag und bei Taschen&Täschchen.

  • Schnitt: Kosmetiktäschchen „Schickimicki“ von Unikati (Freebook)
  • Stoff: KSW 26 von Marita, Wachstuch und alte Jeanshosenreste

Erste Schritte …

Der kleine Mann ist im Gegensatz zu mir ein echter Bastler und produziert zu Hause und im Kindergarten fröhlich und vergnügt vielerlei große und kleine Dinge. Vor einiger Zeit kam er vom Kindergarten heim und sagte sie hätten heute genäht in der Bastelstunde und er würde eine Überraschung nähen … mir kam es spanisch vor. Dann hörte ich lange nichts mehr davon und am Donnerstag kam er angerannt und fragte ob wir das Ding mit heim nehmen dürften.

Ich sagte ja klar und so übergab mir eine Erzieherin mit den Worten „er hat sich zu den Vorschulkindern gesellt und wollte auch nähen, aber sie muss noch zu viel helfen und das schafft sie nicht mit so vielen Kindern“ das Nähwerk plus Nadel und Garn. Und so haben wir am Wochenende gemeinsam die nicht so kleine Überraschung zusammengenäht mit dem begonnenen Stich und einem doppelt genommenen dicken Stickgarn, was ich nicht so praktisch fand, auch wenn mir klar ist, dass es das dauernde Ausfädeln des Fadens und Knotenbildungen verhindern soll. Dabei hat er sich eigentlich gar nicht so ungeschickt angestellt, auch wenn das Durchschieben der dicken Nadel durch den Stoff manchmal dann doch schwer ging.

Dann habe ich das Ding mit der Zick-Zack-Schere nachgeschnitten, sonst hätte man es nicht so wenden können, dass die Form erkennbar gewesen wäre … ah ein Elefant … woher diese Liebe nur kommen mag. Das konnte er dann genauso alleine wie das Befüllen mit Resten aus einem alten Kissen. Als ich den Elefanten dann gerade zunähen wollte fiel ihm ein, dass er ja auch einen Schwanz braucht, den er dann sofort aus seiner Bastelkiste (in der sich auch Stofffitzel befinden) holte und den ich brav mit einnähte. Ich wollte gerade fertig rufen, da sah ich ihn hinter meinen Tisch sitzen vor der offenen Knopfschublade und prompt streckte er mir seine Hände entgegen und sagte – „hier Augen“ … also wurden auch diese noch von mir angenäht und voilá – hier ist sein erstes Nähwerk.

Er war so glückselig und kuschelt ihn die ganze Zeit und will jetzt natürlich weite rmachen. Aber könnt ihr mir Tipps geben welche Handstiche für Kinder am besten sind, welche Nadel- und Nadenstärken ihr benutzt und wie man es überhaupt am schlausten anstellt? Danke euch schon im Voraus für eure Anregungen und hoffe ich komme im Gegensatz zum Sonntag auch selber wieder an die Nähmaschine und weil das für mich eine große Freude war schicke ich ihn noch zu den Montagsfreuden.

Ein kleiner Mann geht auf Reisen

Heute kommt mein ganz später Beitrag zum Blogsommer, aber hier ist es grad gar nicht so schön … sommerlich, ja das schon … bloss wenn der kleine Mann tagelang mit hohem Fieber bei außen über 30°C herumliegt ist das eine Quälerei. Selbst kuscheln ist da irgendwie bäh, er hat mich echt derbarmt …

… aber auf diese Art und Weise haben wir gemeinsam den Beitrag der KSW für nächste Woche gestaltet und dabei ist auch eine Idee für ihn abgefallen.

Er wünschte sich für den Urlaub und wenn er mal allein verreist (aha?) einen großen Kulturbeutel – also gut.

Der bunte Stoff wurde sofort bestimmt und ich dachte, ach da verwerte ich mal ein Stück vom Rest des grauen Möbelleders … das es sich allerdings in diesem Fall so extrem schlecht vernähen liess … grad passte schon alles irgendwie zusammen. Dafür wurde ein knallroter Reißverschluss genommen, den ich ganz hinreißend finde und die Wachstücher waren auch noch Reste.

Genäht habe ich die große Variante der „Schickimicki“ Kosmetiktasche von Unikati und vorn die Tasche geteilt, damit man die Zahnbürste hineinstellen kann.  Zum Schnitt erzähle ich euch mehr nächste Woche – habt es schön im Urlaub oder daheim oder wo immer ihr steckt und passt auf euch auf!

Und damit darf das Täschchen für den kleinen Mann jetzt zum Blogsommer und zu Taschen&Täschchen.

  • Schnitt: Kosmetiktäschchen „Schickimicki“ von Unikati (Freebook)
  • Stoff: Fahrzeuge, Reißverschluss aus dem Stoffladen – Möbelleder aus dem Sperrmüll

Rosen

 

Ehret die Frauen!
Sie flechten und weben
himmlische Rosen
ins irdische Leben.

(Friedrich von Schiller)

 

Ist das nicht ein schöner Spruch vom guten alten Schiller? Mir gefällt er und bei mir wird es Sommer, wenn die ersten Rosen im Garten blühen. Ich mag Rosen in allen Schattierungen – von den einfachen Kleinen bis hin zu den großen dick gefüllten Blüten, von denen mit den ganz hellen Blättchen bis hin zu satten dunkelgrünen oder sogar rotgrünen Megablättern, ich mag sie in allen Farben (sogar in rosa …), wie sie ihre Farbe von der geschlossenen Knospe bis zum Abwerfen der Blütenblätter ändern, ohne Duft oder zart duftend … und am allerliebsten mag ich sie draußen im Garten, so halbwild, wo man ihre Urwüchsigkeit und ihren Willen zu wachsen, Dornen zu bilden und zu blühen so richtig sehen kann.

So ähm … ach ja Blogsommer hin und her … war das nicht ein Nähblog …

Rosen nähen erschien mir schwer, aber ich hatte bei Gesine von Allieandme ein tolles Rosennadelkissen gesehen – nur das Schnittmuster war mir ehrlich gesagt zu teuer. Also habe ich Alternativen gesucht und bin dann über das hier gestolpert und diese Grundidee fand ich super … das musste ich ausprobieren. Orientiert habe ich mich grob an der gezeigten Bild-Anleitung (Text verstehe ich leider nicht); begonnen habe ich mit 6cmx6cm großen Quadraten und dann bin ich so vorgegangen:

… und das Ergebnis sieht so aus … allerdings glaube ich gibt es da noch sehr viel bei mir zu optimieren … bei einigen Nähten bin ich jetzt zumindest schlauer.

Diese Technik gefällt mir und das werde ich sicher noch mit anderen Blüten versuchen. Und außerdem will ich das Gleiche auch noch mal mit einem Patchworkblock versuchen … jetzt habe ich entdeckt, dass das Muster „Crazy Rose“ heißt und bei Bernina zeigen sie auch wie es geht.

Zurück zu meinen Rosen … so wachsen sie in meinem Garten auch … also quasi überall … die Kleinen unter den Hecken und auch in die Heckensträucher, die großen Strauchrosen zwischen meinem Obstbaumspalier flankiert von Pampasgräsern und die Beetrosen irgendwie inzwischen überall …

… einfach genial, wie sie sich selber ihren Platz und ihre Form suchen und ihre Schönheit und auch ihre Dornen jedes Jahr irgendwie anders entfalten. Und sie sind sehr genügsam, denn ich bin eben eher Biologin und die lassen den Dingen ja gern ihren Lauf und so dürfen sie über den Winter mit ihren Samenkapseln und dürrem Gerüst stehen bleiben und erst im Frühjahr werden alle einmal geschnitten und gedüngt, das wars. 

Meine Rosen wandern zur Linkparty Blogsommer und weil sie ganz allein für mich sind auch zu RUMS und ich in den Garten um die verblühte verregnete Pracht zu schneiden, denn die letzten beiden Tage ist so mancher Ast gebrochen.

  • Schnitt:  ohne, Idee abgeguckt von hier
  • Stoff: Fatquarter – Serie Rasmus von Frau Tulpe

KSW 26 – Teaser

Heute geht es los bei der KSW 26 – der kreativen Stoffverwertung zum 26. Mal – diesmal ausgerichtet von Marita von maritabw, aus deren Stoff wir nun etwas Kreatives zaubern dürfen.

Ich freue mich auch mal wieder dabei sein zu können, denn der Stoffeinblick sprach mich an und ich hatte das Losglück auf meiner Seite.

Der Stoff ist fest und grob gewebt und von der Farbe her eher rostbraun mit weißbeige und grau darin. Für mich schrie er sofort nach „benähe den Mann“ … hm, was könnte der gebrauchen und nimmt er auch an und was kombiniere ich dazu.

Aber ich habe mit Hilfe vom kleinen Mann relativ schnell eine Entscheidung getroffen, es wurde von ihm höchstpersönlich ein passendes Wachstuch und ein Jeanshosenrest hervorgekramt und nun kann es losgehen, wenn er heute Nachmittag aus dem Kindergarten heimkommt. Denn er will unbedingt mithelfen und hat gestern geübt mit Kreide auf den Stoff am Lineal entlang aufzuzeichnen und wie man zwei dickere Stoffe zusammenklammert – na dann hoffen wir mal auf wenig Unfälle in Form von eingezwickten Fingern.

Und damit darf der Teaser jetzt zu Maritas Teasersammlung.

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