Ein kleiner Mann geht auf Reisen

Heute kommt mein ganz später Beitrag zum Blogsommer, aber hier ist es grad gar nicht so schön … sommerlich, ja das schon … bloss wenn der kleine Mann tagelang mit hohem Fieber bei außen über 30°C herumliegt ist das eine Quälerei. Selbst kuscheln ist da irgendwie bäh, er hat mich echt derbarmt …

… aber auf diese Art und Weise haben wir gemeinsam den Beitrag der KSW für nächste Woche gestaltet und dabei ist auch eine Idee für ihn abgefallen.

Er wünschte sich für den Urlaub und wenn er mal allein verreist (aha?) einen großen Kulturbeutel – also gut.

Der bunte Stoff wurde sofort bestimmt und ich dachte, ach da verwerte ich mal ein Stück vom Rest des grauen Möbelleders … das es sich allerdings in diesem Fall so extrem schlecht vernähen liess … grad passte schon alles irgendwie zusammen. Dafür wurde ein knallroter Reißverschluss genommen, den ich ganz hinreißend finde und die Wachstücher waren auch noch Reste.

Genäht habe ich die große Variante der „Schickimicki“ Kosmetiktasche von Unikati und vorn die Tasche geteilt, damit man die Zahnbürste hineinstellen kann.  Zum Schnitt erzähle ich euch mehr nächste Woche – habt es schön im Urlaub oder daheim oder wo immer ihr steckt und passt auf euch auf!

Und damit darf das Täschchen für den kleinen Mann jetzt zum Blogsommer und zu Taschen&Täschchen.

  • Schnitt: Kosmetiktäschchen „Schickimicki“ von Unikati (Freebook)
  • Stoff: Fahrzeuge, Reißverschluss aus dem Stoffladen – Möbelleder aus dem Sperrmüll

Rosen

 

Ehret die Frauen!
Sie flechten und weben
himmlische Rosen
ins irdische Leben.

(Friedrich von Schiller)

 

Ist das nicht ein schöner Spruch vom guten alten Schiller? Mir gefällt er und bei mir wird es Sommer, wenn die ersten Rosen im Garten blühen. Ich mag Rosen in allen Schattierungen – von den einfachen Kleinen bis hin zu den großen dick gefüllten Blüten, von denen mit den ganz hellen Blättchen bis hin zu satten dunkelgrünen oder sogar rotgrünen Megablättern, ich mag sie in allen Farben (sogar in rosa …), wie sie ihre Farbe von der geschlossenen Knospe bis zum Abwerfen der Blütenblätter ändern, ohne Duft oder zart duftend … und am allerliebsten mag ich sie draußen im Garten, so halbwild, wo man ihre Urwüchsigkeit und ihren Willen zu wachsen, Dornen zu bilden und zu blühen so richtig sehen kann.

So ähm … ach ja Blogsommer hin und her … war das nicht ein Nähblog …

Rosen nähen erschien mir schwer, aber ich hatte bei Gesine von Allieandme ein tolles Rosennadelkissen gesehen – nur das Schnittmuster war mir ehrlich gesagt zu teuer. Also habe ich Alternativen gesucht und bin dann über das hier gestolpert und diese Grundidee fand ich super … das musste ich ausprobieren. Orientiert habe ich mich grob an der gezeigten Bild-Anleitung (Text verstehe ich leider nicht); begonnen habe ich mit 6cmx6cm großen Quadraten und dann bin ich so vorgegangen:

… und das Ergebnis sieht so aus … allerdings glaube ich gibt es da noch sehr viel bei mir zu optimieren … bei einigen Nähten bin ich jetzt zumindest schlauer.

Diese Technik gefällt mir und das werde ich sicher noch mit anderen Blüten versuchen. Und außerdem will ich das Gleiche auch noch mal mit einem Patchworkblock versuchen … jetzt habe ich entdeckt, dass das Muster „Crazy Rose“ heißt und bei Bernina zeigen sie auch wie es geht.

Zurück zu meinen Rosen … so wachsen sie in meinem Garten auch … also quasi überall … die Kleinen unter den Hecken und auch in die Heckensträucher, die großen Strauchrosen zwischen meinem Obstbaumspalier flankiert von Pampasgräsern und die Beetrosen irgendwie inzwischen überall …

… einfach genial, wie sie sich selber ihren Platz und ihre Form suchen und ihre Schönheit und auch ihre Dornen jedes Jahr irgendwie anders entfalten. Und sie sind sehr genügsam, denn ich bin eben eher Biologin und die lassen den Dingen ja gern ihren Lauf und so dürfen sie über den Winter mit ihren Samenkapseln und dürrem Gerüst stehen bleiben und erst im Frühjahr werden alle einmal geschnitten und gedüngt, das wars. 

Meine Rosen wandern zur Linkparty Blogsommer und weil sie ganz allein für mich sind auch zu RUMS und ich in den Garten um die verblühte verregnete Pracht zu schneiden, denn die letzten beiden Tage ist so mancher Ast gebrochen.

  • Schnitt:  ohne, Idee abgeguckt von hier
  • Stoff: Fatquarter – Serie Rasmus von Frau Tulpe

KSW 26 – Teaser

Heute geht es los bei der KSW 26 – der kreativen Stoffverwertung zum 26. Mal – diesmal ausgerichtet von Marita von maritabw, aus deren Stoff wir nun etwas Kreatives zaubern dürfen.

Ich freue mich auch mal wieder dabei sein zu können, denn der Stoffeinblick sprach mich an und ich hatte das Losglück auf meiner Seite.

Der Stoff ist fest und grob gewebt und von der Farbe her eher rostbraun mit weißbeige und grau darin. Für mich schrie er sofort nach „benähe den Mann“ … hm, was könnte der gebrauchen und nimmt er auch an und was kombiniere ich dazu.

Aber ich habe mit Hilfe vom kleinen Mann relativ schnell eine Entscheidung getroffen, es wurde von ihm höchstpersönlich ein passendes Wachstuch und ein Jeanshosenrest hervorgekramt und nun kann es losgehen, wenn er heute Nachmittag aus dem Kindergarten heimkommt. Denn er will unbedingt mithelfen und hat gestern geübt mit Kreide auf den Stoff am Lineal entlang aufzuzeichnen und wie man zwei dickere Stoffe zusammenklammert – na dann hoffen wir mal auf wenig Unfälle in Form von eingezwickten Fingern.

Und damit darf der Teaser jetzt zu Maritas Teasersammlung.

Taschen-Sew-Along 2017 – Juli

Das Julimotto „Ahoi! Jetzt wird´s maritim“ beim Taschen-Sew-Along 2017 bei den Katharinas von „Greenfietsen“ und „4freizeiten“ war ganz klar von Anfang an mein Favorit. Und es war auch klar, was ich nähen wollte … eine neue Strand- und Badetasche für den Urlaub. Schon das ganze Jahr über habe ich nachgedacht und viele Ideen gehabt, die ich dann doch wieder verworfen habe.

Die Kriterien waren: geschlossen, damit nicht endlos viel Sand rein kommt und irgendwas rausfällt, Tasche innen für Wertsachen und Schlüssel, am besten innen aus Wachstuch, damit nicht alles immer feucht ist und muffelt, Taschen außen für Trinkflasche, Zeitungen, etc. und natürlich groß genug, dass drei große Handtücher, Badezeugs und noch Schwimmflügel, Spielsachen und Bücher, eine Brotzeit … also alles für einen Strandtag zu Dritt … drin Platz haben. Ein ganz schöner Berg Sachen, welche Tasche schluckt denn sowas ….

Ja, jetzt kenne ich eine und die zeige ich euch heute, es ist die Strandtasche Eurybia von Tina Blogsberg. Als sie die Tasche in ihrem Blog zeigte wusste ich genau, die ist es und so habe ich mich flugs für das Probenähen beworben, damit die Tasche auch vor dem Urlaub rechtzeitig fertig wird. Die Tasche ist wirklich groß und sehr geräumig (sie frisst auch eine ganze Menge Stoff beim Nähen) und bietet neben einer hübschen Optik vor allem viele praktische Aspekte, die ihr euch auch so anpassen könnt, dass es für eure Zwecke genau richtig ist.

Meine Kriterien sind erfüllt: geschlossen wird sie oben mit einem riesigen Reißverschluss, der in einen breiten Streifen gesetzt ist, wodurch man die Tasche schön weit öffnen kann und innen habe ich mit Wachstuch genäht mit einer großen zweiteiligen Einschubtasche.

Die eigentlich für innen vorgesehene Reißverschlusstasche seht ihr bei mir außen, da ich es gern mag, wenn man auf dem Heimweg noch ein Eis essen will, dass man dann nicht lange in der Tasche kramen muss, sondern ein bisschen Kleingeld gleich zur Hand hat – genau wie den Hausschlüssel oder einen Ortsplan.

Auf der anderen Außenseite habe ich die untere Teilung genutzt um noch Außenfächer aufzunähen, sodass ich in der Mitte Zeitungen und außen eine Wasserflasche oder Sonnencreme etc. reinstecken kann.

Da ich aus meinen Beständen nähen wollte, habe ich etwas kleinere Ösen verwendet wie vorgesehen sind, und auch die Kordel ist eher ein Band bei mir. Damit sich die Tasche aber auch über weitere Wege an den Strand gut tragen lässt, habe ich mir einfach noch eine Polsterung angebracht.

Diese Tasche ist irgendwie genau meins und wird das ganze Jahr in Zukunft Sehnsuchtsmomente nach Sand und Meer auslösen … maritim … ach wegen mir könnte es das ganze Jahr so sein … ich glaube ich lass einfach nach dem Urlaub bisschen Sand und eine (muffelnde) Muschel in der Tasche … dieser Sand hier ist leider nur unsere Sandspielgrube für den kleinen Mann … und wenn ihr jetzt auch Lust habt euch so eine Tasche zu nähen, dann bitte hier.

Und jetzt gehe ich mal gucken was es sonst noch zu sehen gibt bei der Linkparty vom TaschenSewAlong „Ahoi! Jetzt wird´s maritim“, bei der BeachBagParty2017, bei Taschen und Täschen, bei HOT, beim Creadienstag und den Dienstagsdingen sowie bei Maritimes&Meer und beim Blogsommer.

  • Schnitt: Strandtasche Eurybia von Tina Blogsberg (zum Probenähen zur Verfügung gestellt)
  • Stoff:  Wachstuch Ahoi little sailor von wishproject, Dekostoff Strandhäuschen von Sajou, fester Jeans von Stoff und Stil, Rest aus dem Stoffladen

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Gurtschoner

Heute geht es wieder den Resten an den Kragen und das Tolle ist, dass ihr hier alle Sorten von Stoffen verwenden könnt – also Maschenware wie Jersey oder Sweat genauso wie Webware aller Sorten und dazu noch Reste von Vlieseinlagen. Die Dicke von Stoffen und Einlagen ist sowieso Geschmackssache, ich habe genommen was ich in der Restekiste fand. Dazu benötigt ihr dann noch Reste von Schrägband oder ihr macht euch aus Stoffresten selber Schrägband. Und zu guter Letzt noch das Freebook von Nanoda.

Als der kleine Mann unlängst im Auto von Oma und Opa verreisen sollte und unbedingt noch etwas aus unserem Auto  brauchte, brachte er mich auf die Idee … „hm, was sind denn das für komische Topflappen?“ fragten da die Nachbarskinder, als ich fotografierte.

Also aufgepasst – da fehlt ja noch was ganz Entscheidendes … holt mal schnell die Kiste mit den Snaps oder Drückknöpfen herbei … dann sieht es gleich so aus …

Besser – oder immer noch nicht so ganz klar … vielleicht mal zusammenfalten und an den Ort der Bestimmung bringen … aaahh, so gehört das und der Ausruf „oh, sowas brauche ich auch, mich kratzt der Gurt immer am Hals!“ … ja genau – aber jetzt nicht mehr.

 

Denn neben den beiden Schonern für meine Eltern unten – passend zur Autofarbe – habe ich gleich auch noch zwei für mich und den großen Mann genäht, aus zwei Jerseys die in meinem Herzen einen ganz besonderen Platz haben.

  • Schnitt: Freebook „Gurtschoner“ von Nanodas Welt
  • Stoffe: Reste aus der Jersey/Sweat-Kiste

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Taschen-Sew-Along 2017 – Juni

Durchaus einige tierische Stoffe habe ich, die zum Junimotto „Tierisch gut!“ beim Taschen-Sew-Along 2017 bei den Katharinas von „Greenfietsen“ und „4freizeiten“ passen würden, aber mir fehlte die Idee was ich mir daraus nähen sollte, denn ich wollte gern etwas für mich nähen – aber so viele Taschen brauche ich nun auch wieder nicht.

Der Stoff war jedoch sehr schnell klar, denn hier lag noch ein kleiner Streifen des tollen leuchtenden Flamingostoffes von der Windmühlentasche herum, den ich unbedingt behalten wollte (die Tasche wurde verschenkt) und auch mit Grau kombinieren wollte. 

Die Lösung fand ich, als ich dann Mitte Juni bei Angela von LalaFab dieses bezaubernde Freebook namens „Flappy“ sah. Es ist eine Kometiktasche mit Pinselfach und ich dachte das wäre toll, um in der Schule für Notfälle ein Täschchen bereit zu haben mit Deo, bischen Schminkzeug, einer guten Creme und allem was Frau so braucht, um sich in einen menschenwürdigen Zustand zu bringen.

Das Täschchen fiel dann allerdings ziemlich groß aus, was ich irgendwie genial finde, eigentlich wäre es auch toll als Waschtasche für unterwegs … außen Zahnbürste in einer Hülle, Zeckenpinzette, Nagelfeile, bisl Schminkzeug und dergleichen und innen Duschgel, Shampoo etc. … – dann könnte man noch einen Aufhänger auf die andere Seite machen, so könnte man es direkt an einen Haken hängen. Das geht auch als kleine Handtasche fürs Büro – ein kleines Tablett, Block, Kalender, Geld, Schlüssel und dergleichen innen rein und außen noch Stifte, Taschentücher und Krimskrams … also mir gefällt der Schnitt,tolle Idee mit der Klappe.

Am Ende habe ich das Täschchen noch mit einem Anhänger verschönert … liebe Gusta, hast du geahnt, dass ich das erste Mal rosa für mich vernähen wollte … ich habe nämlich einen tollen Brief von Gusta vom Blog facile et beau bekommen, in dem mein Gewinn aus einer Verlosung bei Ulrike von Ulrike´s Smaating war, wo sie ihren Shop vorstellte. Die Socken fühlen sich genial an – aus Baumwollgarn – und ich trage ja fast nur dicke Socken oder keine … und genau die Farben, die ich gern mag und auch die Karte mit den Größenmaßen ist toll – die wird an meine Mama weiter geleitet – die ist bei uns für Socken stricken zuständig. Vielen Dank!

Die hübschen Flamingos wackeln jetzt zur Linkparty vom TaschenSewAlong „Tierisch gut!“ und zu Taschen und Täschen.

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Material-Revue 2017 – Juni

Spät, spät bin ich schon wieder dran mit dem Junimaterial „Snappap“ der Materialrevue von Maika von maikaefer und Janet vom Knöpflekistchen, welches ich noch nie vernäht habe.

Zu Jahresbeginn habe ich mir bei einer Stoffbestellung eine Probepackung mit A4-Bögen mitbestellt, da ich mir schon dachte, dass das sonst gar nichts wird mit diesem Material und nun war genau die limitierte Größe mein größtes Problem. 

So richtig bin ich trotz vieler Recherchen nicht mit dem Thema warm geworden und so habe ich beschlossen auf Inspirationen durch die anderen zu warten, ob da eine tolle Idee zum Nachmachen käme. Aber da wurden hauptsächlich größere Stücke Snappap verarbeitet … und diese Mappe von Maika ähnelt von der Machart meinem eigenen Kalender sehr und ich finde sie absolut genial – die wandert auf meine Nähliste!

Also habe ich dann doch auf meine Anfangsidee zurückgegriffen und ein Spiralmäppchen genäht. Dazu habe ich einfach zwei Bögen in schwarz und weiß aneinandergenäht, diese mit Stiften bemalt und in einer Größe, die mir geeignet schien (ist jetzt ziemlich lang das Mäppchen), mit einem hübschen Reißverschluss umnäht, Reißverschluss geschlossen, gewendet und zugezogen. Für die Art und Weise zu nähen habe ich mich an dieser Anleitung orientiert, welche ich ganz lustig finde – aber der unsaubere Reißverschluss innen stört mich irgendwie.

Aaber es war spannend dieses Material auszuprobieren und ich hätte nicht gedacht, dass es sich so gut nähen lässt und jetzt schicke ich mein Snappap schnell noch zur Material-Revue im Juni und weil ich froh bin es verarbeitet bekommen zu haben, zu den Montagsfreuden.

  • Schnitt: nach Gefühl
  • Stoff: Snappap A4 von Snaply

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Nähzeit am Wochenende 2017 – Juli

In diesem Jahr startet meine Linkparty „Nähzeit am Wochenende“ immer monatlich – ihr findet sie dann unter dem Reiter auch auf dem Blog und könnt euch so schnell dorthin klicken, um euch zu verlinken.

LogoLinkparty

Regeln:

  • Der Post muss vom Wochenende sein und zeigen, was du so gewerkelt hast.
  • Verlinkt werden darf alles was du da genäht hast.
  • Dein Post darf keine kommerzielle Werbung enthalten, aber gern für Freebooks etc. werben.
  • Hinterlasse bitte einen Backlink zu mir (http://www.naehkaeschtle.de) in deinem Post.

Und nun freue ich mich auf alles, was ihr in diesem heißen Juli so an den Wochenenden im Kämmerlein werkelt!


Farbenspiel – Juni

Der heiße Monat Juni steht beim Farbenspiel von Judith von Septembers Quiltdelight und von Julia von fine fabric im Zeichen der Farbe gelb, denn das Motto lautet „Hey Sunshine! Gelb“. Gelb, hmm, gelb ist irgendwie schwierig … so gar nicht anfreunden kann ich mich mit allem blassgelben … sattes knallgelb ist mir oft zu heftig und am ehesten mag ich so sattes dottergelb, aber bitte nicht zu viel davon und irgendwie kombiniert mit grün, grau, braun oder schwarz.

Dieser Ton trifft es so ungefähr … der Postillion … ja so heißt die Rose wirklich, auch wenn das nicht postgelb ist (soviel ist sicher, da habe ich lange genug gejobt). Deshalb ist auch mein Polaroid für diesen Monat gelb in genau so einem Ton, den ich mag.

Ansonsten habe ich noch eine kleine Gelb-Collage für euch zusammengestellt mit Dingen, die ich für mich entdeckt habe: meine geliebten Schnipselgläser füllen sich schon wieder, das viele Obst macht mir Lust aufs Backen und ein kleines bisschen hat senfgelb den Weg in meinen Kleiderschrank gefunden. Das „gelbe Buch“ – so nennt es der kleine Mann – habe ich angefangen zu lesen; es geht über Schnittkonstruktion und soll mir endgültig zum Klamottennähen verhelfen … irgendwie muss ich immer erst viel wissen, ehe ich es wage … gut Ding will eben Weile haben.

Und dann seht ihr auf dem Bild noch ein super hübsches Geschenk, das ich bekommen habe von Katrin von nealichundderdickeopa, die ich auf den Fürther Patchworktagen kennenlernen durfte, was für mich eine große Freude war! Die Ananas ist aus lauter selbergefärbten Stoffen zusammengesetzt, die einen spannenden Kontrast durch die Farben und die verschiedenen Stoffe geben. Und beim Nachdenken über gelb ist mir auch eine Idee gekommen, wo diese schöne Ananas einen würdigen Platz finden wird … schaut mal bei Katrin vorbei, sie macht wirklich wunderschöne Sachen!

Und mein Gelb huscht nun mit den letzten Sonnenstrahlen zum Farbenspiel und zum Freutag, weil ich glücklich bin diese Woche wieder mal mehr genäht und gebloggt zu haben.

Notfallarmband

Diese Woche zeige ich euch zum Blogsommer eine Accessoire für die Kleinen, das man vor allem in größeren Menschenansammlungen gut nutzen kann.

Die Idee ist sicher nicht neu, bekommt man doch beim Besuch von großen Aktionen häufig für Kinder so Papier- oder Plastikarmbänder, auf die man dann gut sichtbar für jedermann die Daten des Kindes vermerken soll. Das behagt mir aber so gar nicht, da so der Name und womöglich noch die Adresse/Telefonnummer gleich sichtbar ist. 

Schon vor längerer Zeit habe ich dann bei Frau Locke ihre SOS-Armbänder entdeckt und mir gedacht, das ist eine clevere Idee – nur genäht habe ich dann keine. Aber jetzt war das ein guter Anlass, so vor der Urlaubszeit, wo wir ja nicht wissen bei welcher Stadtbesichtigung oder an welchem Strand oder bei welcher Aktion unser Junior vielleicht stiften geht. So gut ich es finde, dass er nicht ängstlich ist, so hoffe ich doch er versteht wann man besser in der Nähe seiner Eltern bleibt.

Da ich auf der Innenseite des Armbandes kein Plastik haben wollte, habe ich den Vornamen und die Handynummer auf einen Baumwollstoff genäht und diesen dann innen am Baumwollgurtband gegengleich zum Webbandrest festgenäht. Für den Verschluss habe ich zwei Weiten durch zwei Snaps angebracht, so kann man es auch um den Fuß (was ich bevorzuge) tragen oder an einer Jacke befestigen.

Und so hoffe ich den kleinen Mann – solllte er mal stiften gehen – wieder wohlbehalten zurück zu bekommen und wünsche euch schöne Sommeraktivitäten ohne verlorene Kinder. Und mein Notfallarmband schicke ich jetzt zur Linkparty Blogsommer, zu Maritimes&Meer und zu WirmachenklarSchiff.

  • Schnitt:  ohne
  • Stoff:  Reste an Gurtband, Webband und zwei Snaps
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