Helferlein im Nähzimmer – rund ums Bügeln

Zu meinen liebsten Helferlein im Nähzimmer gehören Nahttrenner, Rollschneider, eine kleine feine Schere und eine Schneidematte, Wonderclips und Nähnadeln auf dem Magnetkissen, ein Handmaß und ein Falzbein.

Dazu gesellt sich das wunderbare Nähnadelkissen von Maika, welches ich auf keinen Fall mehr missen möchte und wodurch ich immer sehen kann welche Nadel gerade in meiner Maschine steckt und das Handnähnadelbuch.

Seitdem ich mich zunehmend auch mit Patchworken und dem Nähen von Werken aus Webware beschäftige ist im Nähzimmer eine Tätigkeit hinzugekommen, um die ich bisher immer einen weiten Bogen geschlagen habe – das Bügeln … so habe ich mir also erstmals in meinem Leben ein Bügelbrett angeschafft und ein Dampfbügeleisen. Aber so richtig warm geworden bin ich mit dieser Tätigkeit immer noch nicht – oft habe ich den Eindruck macht mir das größere Schwierigkeiten wie das Nähen, halte ich den Finger zu nah vor diese blöde Dampfdüse, bügel mehr Falten in den Stoff rein als raus und weiß nicht so recht wie ich das zu bügelnde Teil hinlegen soll und ach nun ja … leider gibt es keine Bücher wie „so bügelt man richtig“ oder einen Bügel-Kurs dazu …

Zum Ende des Weihnachtscountdowns 2016 habe ich diese tolle Saumbügelhilfe von Anja geschenkt bekommen, welche ich wirklich oft verwende – wie man sie sich selbst herstellt erklärt Ute von Schneiderherz hier in ihrem Tutorial und was man dabei unbedingt beachten sollte hier. Auf ihrem Blog findet ihr auch ein tolles Tutorial für einen neuen Bügelbrettbezug, was ich demnächst auch mal ausprobieren will.

Ja und dann habe ich bei ihr auch noch diese coolen Bügeleier entdeckt, die meine Oma früher hatte und mit denen ich Bügeln üben durfte – bevorzugt an den Hemdkrägen und Armkugeln vom Opa. Leider waren diese Bügeleier immer vergriffen wenn ich geschaut habe und so habe ich mich auf die Suche nach einer Anleitung gemacht und bin hier bei Santa Lucia Patterns fündig geworden. Sie bietet zwei Größen an, hier mal im Vergleich mit meinem Bügeleisen.

Wichtig ist bei der Stoffwahl solche Stoffe zu wählen, die auch gut hohe Bügeltemperaturen vertragen. Ich habe mich für ein altes Flanellhemd und ein Stück eines alten Kittels entschieden und die beiden Eier unterschiedlich gefüllt. Das kleine Ei habe ich mit Webstoffresten fest gestopft, aus denen ich sonst nichts mehr hätte schneiden können als Patchworkministücke und beim großen Ei habe ich es mit Sägespänen versucht (in Kombi mit Flanell erst mal sehr sehr unschön … aber eine gute Kleiderbürste hat Abhilfe geschafft). Auf diese Weise habe ich nicht nur im Nähzimmer klar Schiff gemacht, sondern auch in der Zimmerei im Dorf.

Diese Bügeleier finde ich inzwischen sehr praktisch: sie erleichtern einem sehr das Bügeln von Rundungen, zum Beispiel am Kragen, an den Ärmeln oder Armkugeln, bei Abnähern oder bei Nähten die eine Form geben sollen. Und nun dürfen meine Eier zu WirmachenklarSchiff, zu HOT und den Dienstagsdingen und zum Creadienstag.

  • Schnitt: Bügelei (Freebook) von Santa Lucia Patterns
  • Stoff: Minireste für die Füllung und alte Klamotten für außen

Taschen-Sew-Along 2017 – September

Das Septembermotto beim Taschen-Sew-Along 2017 bei den Katharinas von „Greenfietsen“ und „4freizeiten“ hieß „SnapPap, Kork &Co“ und bei diesen Materialien habe ich im Laufe dieses Jahres ja schon festgestellt, dass sie nicht so unbedingt meins sind, aber schließlich liegen hier noch jede Menge Reste von den Versuchen herum, die verarbeitet werden müssen.

In den letzten beiden Monaten wurden so viele tolle Exemplare des Freebooks Kuori von Hansedelli gezeigt, dass ich nicht wiederstehen konnte, vor allem weil mein Handytäschchen sowieso zu klein war.

Und so zeige ich heute mein Exemplar, bei dem ich Reste meines schwarzen Korkexperiments und einen roten Kunstlederrest von meiner Carpetbag verwendet habe. Dazu den schönen Apfelstoff von meinem Mäppchen – jetzt fehlt nur noch ein Geldbeutel dazu, dann hätte ich ein tolles Set.

Genäht habe ich die Variante mit Gummiband und einem angenähten Knopf vorn und einem Kuschelcordrest innen, der hoffentlich auch gleich das Handy wischt. Beim Nähen habe ich festgestellt, dass das Täschchen ja eigentlich „nur“ ein Zaubertäschchen ist – aber die Aufteilung der Außenseite ist einfach so wunderbar gelungen.

Mit Verspätung wandert mein Täschchen jetzt noch zum Taschen-Sew-Along im September und zu den Montagsfreuden.

  • Schnitt: Kuori von Hansedelli
  • Stoff:  Stoffreste aus meinem Fundus

Wiederholungstäter-sew-along „Für Kleine“

Heute kann ich mich auch beteiligen, denn ich hab tatsächlich ein Nähwerk „wiederholt“, etwas aus meinen ersten Nähtagen.

Seit heute ist es empfindlich kalt draußen geworden und so muss ich meinem Kind jetzt dann doch langsam mal eine Mütze aufnötigen. Also schnell die Reste von den Shirts hervorgeholt, die schon genäht sind und sofort kam „ich will den kuscheligen Löwenstoff auf meine Ohren“ – der Wunsch war mir Befehl.

Und es war wirklich gerade noch mit gutem Willen eine Minutenmütze von Klimperklein mit einfachem Umschlag drin und die werden wir morgen beim großen Erntedankumzug auf der Fürther Kirchweih sicher brauchen, denn da stehen wir sicher drei Stunden an der Straße. Und es ist gut wieder mit so kleinen Dingen anzufangen, denn diese schöne Doppelnaht am Umschlag hat der Neuzuwachs in meinem Nähreich gemacht …

In meinem ersten Post habe ich die Mützen für meine Neffen und Nichten gezeigt, wo ich mich unlängst gewundert habe, dass sie die komischerweise immer noch tragen … als ich das Schnittmuster hervorgeholt habe fand ich es dann gar nicht mehr komisch, denn ich habe es völlig falsch zusammengeklebt, sodass die Mützen viel zu lang waren – au weia. 

Aber sie haben auch gepasst und gefallen aber diesmal also richtig, ich habe ja doch was dazugelernt … und damit freue ich mich auch etwas beisteuern zu können bei Anjas Thema „Für Kleine„.

  • Stoffe: Leo Löwe von Stoffwelten
  • Schnitt: Minutenmütze von Klimperklein

Gute – Laune – Täschchen

Schon seit einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen auch mal was für Andere zu nähen. Für Menschen denen es einfach nicht so gut geht wie mir und meiner Familie. Und so habe ich endlich am Samstag zum Nähtreffen in Fürth einen schönen, fröhlichen, bunten Stoff hervorgeholt, der mir gute Laune machen würde und was man noch so alles für die Mutperlentäschchen braucht und losgenäht. 

Liebe Ellen, ich hoffe meine Täschchen finden jemanden, dem sie Mut machen können – danke, dass es für dich eine Herzensangelegenheit ist! 

Nähzeit am Wochenende 2017 – Oktober

In diesem Jahr startet meine Linkparty „Nähzeit am Wochenende“ immer monatlich – ihr findet sie dann unter dem Reiter auch auf dem Blog und könnt euch so schnell dorthin klicken, um euch zu verlinken.

LogoLinkparty

Regeln:

  • Der Post muss vom Wochenende sein und zeigen, was du so gewerkelt hast.
  • Verlinkt werden darf alles was du da genäht hast.
  • Dein Post darf keine kommerzielle Werbung enthalten, aber gern für Freebooks etc. werben.
  • Hinterlasse bitte einen Backlink zu mir (http://www.naehkaeschtle.de) in deinem Post.

Und nun freue ich mich auf alles, was ihr im windigen Oktober so an den Wochenenden im Kämmerlein werkelt!


Herbstkind sew along 2017 #5

So schnell er da war, so schnell war er auch wieder vorbei, wie die bunten Herbstblätter auf dem Logo, der Herbstkind sew along 2017 bei Klararabella.

Und ich freue mich, dass ich mich dank ihr und dank lieber Bloggerinnen wieder an neues Material, neue Techniken und meinen ersten Zeitschriftenschnitt gewagt habe.

   

Und ja, ich finde das Ergebnis kann sich schon sehen lassen. Die Weste aus der aktuellen Ottobree ist an vielen Stellen gut gelungen, wenn auch leider viel zu weit für mein eigentlich schmalnormal gebautes Kind. Sie hängt an den Seiten doch sehr labberig herunter und die Armausschnitte sind wirklich riesig – ich denke sie wird dann mit einem dicken Sweatpulli drunter getragen schon halbwegs passen.

Mir war sie ja doch sehr grau und ich habe schon kontrastierende Nähte gemacht mit einem gelborangen Garn, aber der kleine Mann fand sie gut so und deshalb hat sie kein Bügelbild mehr auf die Rückseite bekommen.

Leider sieht man dank dem bunten Garn nun alle krummen und schiefen Nähte besonders gut und vor allem die Stellen, an denen meine Maschine – besonders blöde am Reißverschluss vorn beim Absteppen – Stiche ausgelassen hat. Warum das ist mir ein Rätsel, denn auf den sechs Lagen Softshell der Kragennaht nähte sie dann ohne Probleme … aber es ärgert mich, besonders weil manche Nähte wirklich gut geworden sind (danke für das Kompliment aus den letzten Kommentaren!) – da sieht man die Qualität der neuen Nähmaschine, wenn ich sie beherrsche …

Der Reißverschluss ist allerdings wieder mal etwas versetzt an der Kragennaht – leider eine Spezialität von mir, aber halt selber genäht.

Zur Verzweiflung gebracht hat mich dann der erste Schritt der Fleecejacke aus dem Buch KLIMPERKLEIN von Pauline Dohmen, bei dem man die Eingriffstaschen nach der Standardanleitung nähen sollte. Die war verständlich, jedoch war es unmöglich auf dem rexycelten Fleecepulli irgendwelche Markierungen anzubringen … au weia … ja und dann schlug das Leben zu und die Nähmaschine habe ich seitdem nur noch von weitem gesehen … ich hoffe die Fortsetzung kommt … aber eben erst nach dem SewAlong. 

Ich freue mich also über eine Weste, die jetzt sofort gebraucht wird und sage tschüss bis zum nächsten Jahr! Danke liebe Bea, ich gehe Ergebnisse gucken bei der Linkparty bei Klarabella.

Beach Bag für alle Tage

Jaja, der Sommer ist längst vorbei, aber ich will euch heute zeigen, was ich aus den Resten meiner großen Strandtasche genäht habe:

Denn wie das immer so ist, der kleine Mann will ja auch … also auch was an den Strand tragen, auch was aus dem schönen Strandhäuschenstoff, den Streifen und dem dunkelblauen Meereswachstuch haben, auch was verstauen können, … eben auch …

Wie gut das Sonja von Crafting Café eine Tasche entworfen hat, die Beach Bag, die man mit einem Querriemen tragen kann und die dem kleinen Mann so die Hände freilässt für das Sammeln von allerlei Fundstücken auf dem Weg zum Strand oder sonstwo.

Ich durfte die Tasche probenähen und Sonja hat lange am Sitz und an der Form des Trägers gefeilt. Hier seht ihr noch eine frühe Version, bei welcher der Träger an der Seite gefasst ist – dieser ist jetzt oben in die Mitte gerückt, weil es den Tragekomfort vor allem bei den großen Größen erhöht hat.

Das besondere an diesem Sack ist finde ich, dass er völlig anders aussieht, je nachdem von welcher Seite man ihn betrachtet, und das ist nicht nur auf den Bildern so. Hier seht ihr eine Besonderheit, welche die Tasche auch super tauglich für das Schwimmbad macht – im seitlichen Reißverschlussfach aus Wachstuch können die nassen Badesachen prima nach Hause transportiert werden.

Ich habe mich für die Seesackvariante entschieden, bei der die Tasche nach oben verlängert und dann einfach eingerollt wird. Und auch bei der vorne aufgesetzten Tasche könnt ihr sehr kreativ sein, denn je nachdem wir ihr sie annäht kann sie oben offen sein oder an den Seiten wie bei mir.

 

Das Ebook für die Beach Bag bekommt ihr ab Donnerstag bei Sonja von Crafting Café und mein Bild ist sogar auf dem Titel der Kinderversion, das freut mich sehr! Alle Beispiele könnt ihr hier bei ihr im Lookbook sehen.

Und meine Tasche darf heute zu Taschen und Täschen, Kiddikram, zu HOT und zum Creadienstag.

  • Schnitt: Beach Bag von Crafting Café
  • Stoff: Wachstuch Ahoi little sailor von wishproject, Dekostoff Strandhäuschen von Sajou, fester Jeans von Stoff und Stil, Rest aus dem Stoffladen

Farbenspiel – September

In meinem Lieblingsmonat September ist das Motto beim Farbenspiel von Judith von Septembers Quiltdelight und von Julia von fine fabric „Die Natur strahlt in Herbstfarben“.

Ein Thema zu dem es mir schwer fällt einfach nur einen Post zu schreiben.

Und so bin ich bei den klassischen Herbstangelegenheiten gelandet, die normal erst der späte September oder Oktober mit sich bringt und habe versucht diese gestern in meinem Garten einzufangen. Das entscheidende ist die Sonne, die flacher am Himmel steht und allem einen besonderen weichen Eindruck verleiht, sodass mir dann sogar Farben wie braun, welches ich sonst nicht mag, gefallen.

Braun ist die Grundfarbe, die zum Vorschein tritt, wenn die Landwirte ihre Felder abernten und der Boden herauskommt, von hellem beigen Sandton bis hin zu schweren dunklen erdigen Böden wie hier. Besonders gern mag ich kastanienbraun … und in meinem Polaroid findet ein besonderes Stoffrestchen Platz, welches ich geschenkt bekommen habe.

Viel lieber mag ich aber die typischen Farben, welche die Blätter bekommen wenn sie sich verfärben; für die ist es aber teils noch bisschen zu früh und so habe ich nur wenig gefunden.

Und hier habe ich mal ausprobiert, welche Farbpalette sich daraus ergeben könnte:

Die gleichen Farben finde ich dann auch wieder wenn ich losgehe, um die letzten Früchte in meinem Garten abzuernten, die das Gartenjahr hervorbringt (mal abgesehen von den Resten an Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren) … Äpfel, Birnen und Quitten … schließt mal die Augen … der Duft und Geschmack von Apfelmus, frischem Apfelsaft, Apfelgelee, Apfelkuchen, Quittenmus und Quittenbrot …. ist es nicht phänomenal …

Verabschieden möchte sich der Frühherbst mit ein paar letzten Blüten und ich sage leise Servus bis zum nächsten Gartensommer …

Meine Herbstfarben dürfen heute zum Farbenspiel und zum Freutag, da diese Farben- und Früchtepracht einfach wunderbar ist!

Shirts III

Und weiter geht es mit den Langarmshirts … bei morgens grade noch knapp über fünf Grad und ständigen Wolkenbrüchen doch manchmal angesagt. Für Pullis ist es noch zu warm, aber Langarmshirt mit Weste drüber ist akzeptiert … und da der Schnitt (schmaler) Hans von der Erbsenprinzessin so schön ist, jetzt auch noch zum Abschluss in lang, dann probiere ich noch andere Schnitte aus. Hier habe ich nur mit verschiedenen Saumstichen herumgespielt.

Und es gibt auch noch mal Tiere und zwar in Form dieses tollen leuchtenden Löwenstoffes in Herbstfarben und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie wunderbar kuschelig der ist, ganz luftig und leicht und doch wärmend … auch wenn weiß sicher nicht so die günstige Farbe ist …

… a propos, unlängst wurde ich gefragt ob es nicht aufwändig sei Emils „besondere Sachen“ zu waschen, aufzuhängen und zu bügeln und ob die Stoffe nicht schnell komisch werden, weil es ja keine Kaufshirts sind.

Ich kann dazu nur sagen ich wasche alle Sachen mit der Maschine, sie landen ständig im Wäschetrockner, werden nie gebügelt und die letzte „Kollektion“ hatte der kleine Mann circa eineinhalb Jahre lang ständig an – er besitzt keine anderen Shirts oder Pullis und nur wenige „Auftraghosen“ seiner Cousins. Alle Shirts, Pullis und Hosen (bis auf wenige Abwetzstellen an den Knien) waren danach immer noch einwandfrei, es gingen alle Flecken raus nur einfach mit Waschen, die Stoffe fühlen sich immer noch schön an und sind nicht steif oder brüchig etc. geworden und ich habe alles weiterverkauft und verschenkt.

Wie man auf den Bildern deutlich sehen kann braucht der kleine Mann die Shirtlänge schon fast, aber die Ärmel … sie sind wie immer zu lang … ich hätte es wissen können … ein Sitzriese mit kurzen Armen und Beinen … da muss ich wohl noch mal kürzen …

Und auch diese Shirts wandern nun zu Made4Boys und zu Kiddikram und der kleine Mann hat wenigstens wieder für eine Woche Shirts  im Schrank ohne das ich dringend waschen muss (kurz geht schon noch, im Kindergarten ist es ja warm).

  • Stoffe: Leo Löwe von Stoffwelten, In der Stadt von Blaubeerstern
  • Schnitt: (Schmal) Hans von Erbsenprinzessin

Herbstkind sew along 2017 #4

Heute gewähre ich euch den zweiten Einblick beim Herbstkind sew along 2017 bei Klararabella.

Und ja ich bin schon gut vorangekommen und doch noch weit vom Ziel entfernt … aber die zwei Wochen zwischen den Terminen lassen mir Luft die ich brauche, was diesen Sewalong so besonders schön macht.

Und ja – ich kann heute doch tatsächlich schon einen Erfolg vermelden, denn dank des gemeinsamen Nähabends mit Anja und einem dran gehängten halben Vormittag hat sich meine Weste aus der aktuellen Ottobree viel schneller nähen lassen als gedacht – allerdings nicht ohne Knoten im Kopf und auch sonst allerhand kleinere und größere Ärgernisse. Ich hatte mich ja bewusst für unbunt entschieden und verschiedene Grautöne für die Weste gewählt und dann fand ich es schon beim Zuschnitt langweilig und habe mich für ein buntes Garn (das grad in der Maschine war) entschieden, was vielleicht nicht so geschickt war … aber irgendwie find ich sie immer noch ziemlich fade. Mal sehen was der kleine Mann dazu meint.

Für die Fleecejacke aus dem Buch KLIMPERKLEIN von Pauline Dohmen habe ich den alten Fleecepulli vom großen Mann zerschnitten und auch knapp alle Teile (ohne Werbeschriftzug) ausschneiden können. Auch für einen Ergänzungsstoff habe ich mich schnell entschieden und er hat bis auf einen kleinen Rest genau gereicht bei knapper Nahtzugabe – der kleine Seebär, vom kleinen Mann sehr geliebt, ergänzt die Wolfstatze auf dem Rücken … so wird sie halt eine Bärentatze.

So kann ich hier auch losnähen, falls ich Zeit dazu finde – das Opfer wird fürchte ich die Sweatjacke Benno von Worawo werden, die ich nicht schaffen werde und damit bleibt ausgerechnet der Stoff liegen, den ich am dringedsten vernähen wollte, da er teils rosa verfärbt ist und auch in der Länge sehr knapp gekauft war. Naja, vielleicht klappt es ja auch danach, denn gedruckt und geklebt und ausgeschnitten ist der Schnitt ja immerhin. Und nun gehe ich mal bei den anderen gucken, nachdem ich mich bei Bea von Klarabella verlinkt habe.

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