6 Köpfe – 12 Blöcke – März

Im März heißt das Thema des Blockes „Broken Dishes“ und wurde präsentiert von Verena von einfachbunt. Immer häufiger tauchte von Anfang an in der Facebook-Gruppe der Ausdruck „HST“ auf und ich dachte … auweia, schon wieder etwas wovon ich Null Ahnung habe … aber dann kam ein Megapost und mir wurde so einiges klar. HST – half square triangels, dazu gab es unglaublich viele Tipps&Tricks und dann auch noch die Zuschnitt-Tabellen und ein Tutorial zum „trimmen“ der Quadrate.

Diemal hatte ich beim Aussuchen der Stoffe Schwierigkeiten. Der erste Gedanke war – ich kann in dem Block rot und blau zusammenführen – am besten auf weiß. Aber dann habe ich es aufgemalt und neben die anderen beiden Blöcke gehalten und dann fand ich es passt überhaupt nicht zusammen. Also habe ich mir zwei andere Varianten rausgesucht und mich schlussendlich für die blaue Variante entschieden. So wird der grau-rote Februarblock am Schluss umrahmt von zwei eher blaulastigen Varianten … ein rotes Eck einzusetzen schien mir verlockend (so wie eine frische Weintraube im Quarkuchen mit Rosinen) – aber dann habe ich doch widerstanden.

Alle drei Blöcke verbindet der weißgrundige Stoff mit grauen oder blauen Tupfen, überall gibt es ein grafisches Muster und es wiederholt sich je ein Stoff des Vormonates im neuen Block. So dachte ich es harmoniert am Ende alles miteinander … und am Ende – nun ja, ihr werdet es sehen …

Die Anleitung des Blockes wirkte erst mal überschaubar, aber dann fiel mir auf, wie viel man da zerschneiden muss und das kann ich am schlechtesten … ich mache es langsam, habe mir tolle neue Lineale (die wirklich aufliegen) gekauft, lege es genau hin, drücke den Rollschneider von oben … und doch habe ich mich zu oft verschnitten und habe Angst … und prompt dachte ich Mist – ich hab was falsch zerschnitten, so kann ich das nicht auffalten … bis mir dann auffiel, ich hatte einmal zu wenig geschnitten … uff …

Beim Trimmen habe ich mir viel Mühe gegeben und beim Zusammennähen habe ich versucht genau zu sein und den Tipp beherzigt, ein bisschen schmäler als ein Viertel Inch zu nähen und es ist, finde ich, für den ersten Versuch ganz gut gegangen – die beiden nicht so schönen Ecken habe ich gelassen. Mit dem Block an sich bin ich also ganz zufrieden …

aber in der Zusammenschau der Blöcke ist es mir nun irgendwie … naja, zu blau … aber grauer Untergrund mit rot – rot passt irgendwie auch nicht so richtig, dann stört der Januar … vielleicht habe ich doch insgesamt zu bunt gewählt … aber ich bin ja auch irgendwie bunt …?

Ich lasse es jetzt erst mal so, vielleicht wirkt es wenn alle Blöcke zusammen kommen dann doch noch gut (die blau und türkis Töne sind auf den Bildern auch unterschiedlicher wie in Wirklichkeit – je nach Licht). Mein Ergebnis verlinke ich jetzt noch in der BrokenDishes-Sammlung von Verena.

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Farbenspiel – März

Im März beherrscht das Farbenspiel von Judith von Septembers Quiltdelight und von Julia von fine fabric das Thema „Pastell“. Bei Pastell muss ich sofort an Rosa denken, das war noch nie mein Ding – irgendwie so Mädchen mäßig behaftet – aber auch flieder, lindgrün, zartes orange, babyblau oder mattgelb sind nicht so meins.

Ich bin eher so der Typ für die kräftigen Farben, aber ganz gut anfreunden kann ich mich hingegen mit einem zarten Türkis.

Insofern finden sich kaum Stoffe in pastell in meinem Fundus – aber einen hübschen habe ich dann doch gefunden für mein Polaraid. Da ich danach gefragt wurde … ja, ich habe meine Polaroids größer genäht, da sie am Ende einen Tischläufer für meinen Esstisch ergeben sollen und zwar das Bild 5″ x 5″, die Streifen rechts und links davon 2″ x 5″ und die Streifen oben 2″ x 8″ und unten 3″ x 8″. Also in etwa doppelt so groß … ich hoffe der Plan geht am Ende auf …

Der Begriff „Pastell“ leitet sich vom italienischen Wort „pasta“ = Teig  oder Brei ab und bezeichnet das Material und das Endprodukt einer Art zu Malen. Hierbei werden die Farbpigmente mit einem Bindemittel zu einer Paste verrührt – also einem Brei – deren Konsistenz bestimmt dann die Eigenschaften und wie diese aufgetragen werden können z.B. als Pastellkreiden, Ölpastelle oder sogar in Stiftform.

Endlich wird es Frühling und sie sprießen überall aus der Erde hervor – die Krokusse in allen Farbschattierungen. Hier zeige ich euch in zartem pastelllila meine ersten kleinen Frühlingskrokusse.

Und wie ist das bei euch – mögt ihr es gern dezent in Pastell oder lieber kräftige Farben? Viel Freude beim Aufräumen und Aufwecken eurer Balkone und Gärten, seid auf der Hut vor den ersten Schnecken …

und ab damit zum Farbenspiel und zu dem Freutag!
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Material-Revue 2017 – März

Mit dem Märzprojekt zur Materialrevue von Maika und Janet bin ich diesen Monat früher dran. Denn der kleine Mann darf nun ab und an mit uns verreisen und soll bald auch mal allein bei Oma und Opa oder einem Freund übernachten dürfen, aber dafür muss man gerüstet sein. Also haben wir überlegt was man da immer so braucht … auf seiner Liste standen: Kuschelele(fant), Kuscheldecke, Schlafanzug, Zahnbürste, Handtuch und Waschlappen, frische Anziehsachen, ein bisschen Spielzeug.

Der nächste logische Schritt folgte sogleich … „Mama wo packe ich das jetzt alles hinein – ich will auch so eine coole Tasche haben“. Mit der Tasche war der König gemeint, mit dem ich immer verreise. Da mir aber wirklich keine gescheite Tasche für ein Kind eingefallen ist, habe ich das gelassen; ich tendiere da eher zu Rucksack bzw. mal einem kleinen Koffer (Tipps gerne in den Kommentaren).

Also haben wir uns darauf geeinigt, dass es erst mal ein kleines Täschchen gibt für die Badartikel und da kam mir gleich der letzte Rest Dinostoff seiner heiß geliebten Saurierjacke in den Sinn – Softshell, das gilt wohl als beschichteter Stoff oder?

Dazu innen Wachstuch – jetzt spätestens gilt es! Von der Größe her ging es sich gerade so aus und so entstand mein Märzprojekt, dass ich dann zur Material-Revue im März schicke und noch bei HOT zeige.

  • Schnitt: frei
  • Stoff: Reste Softshell Dino und Wachstuch vom Möbelschweden

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Taschen-Sew-Along 2017 – März

Das Märzmotto des Taschen-Sew-Along 2017 bei den Katharinas von „Greenfietsen“ und „4freizeiten“ heißt „Patch it“  und da haben die beiden so viele tolle Ideen vorgestellt … ja und dann habe ich doch nur ein kleines Projekt genäht – schon wieder so ein Täschchen für die Handtasche – im Moment werden die einfach gebraucht.

Madame – so habe ich die neue Nähmaschine getauft, weil ich einen Heidenrespekt vor ihr habe und sie so vornehm, aber doch auch gemütlich daherkommt – und ich gewöhnen uns langsam aneinander und so habe ich aus Resten 5 cm x 5 cm große Quadrate geschnitten und dann aneinander genäht. Ach, ich hoffe die sechs Köpfe wissen, wie sehr sie mir Lust darauf gemacht haben kleine Teilchen aneinander zu nähen … und das obwohl ich eher so Eine fürs Grobe bin. Aber dank der tollen Kettennähtechnik, die ich mir hier bei Verena von einfachbunt abgeguckt habe und der vielen anderen praktischen Tipps – die 6 Köpfe nennen das dann lapidar „Basics für Quilter“ – bekommen auch Menschen wie ich einen Zugang zu dieser tollen Art zu nähen.

Mit dem Bügeln habe ich noch so meine Schwierigkeiten … eigentlich hätte man ja gleich sehen können, dass man jede Reihe anders rum bügeln muss, wenn sich die Teile hinterher ineinander legen sollen … aber ansonsten habe ich doch einige Kleinteile relativ zügig zusammengenäht. Sie durften sich mit einem dezenten Stöffchen und einem kräftig lila Reißverschluss zusammentun und bilden den selbergemachten Anteil meines Gastgeschenkes für die Frau meines französischen Austauschlehrers in Versailles, bei denen ich hoffentlich gut angekommen bin.

Mein Täschen darf sich nun zu den anderen Patch-it Werken gesellen und findet hoffentlich einen schönen Platz in der Tasche von Dominique und in unserer Restesammlung bei WirmachenklarSchiff.

  • Schnitt: frei Schnauze
  • Stoff:  Reste

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Farbenspiel – Februar

Im Februar hat das Farbenspiel von Judith von Septembers Quiltdelight und von Julia von fine fabric das Thema „Lieblingsfarbe“.

Ja wie soll ich sagen – also naja, ich bin da nicht so festgelegt. Ich mag sehr alle Farben des Meeres – in allen Schattierungen von hellem aqua bis zu tiefem dunkelblau, aber ich mag auch gern so ein schönes sattes rot und … nun ja, bunt … nicht umsonst hat jedes Zimmer im Haus eine andere Farbe, die den Ton angibt.

Also zeige ich euch in diesem Monat eher meine Lieblingsfarben – aus denen nähe ich in diesem Jahr meinen Quilt bei der Aktion 6 Köpfe – 12 Blöcke. Er soll am Ende auf meiner Couch liegen und deshalb zu den Farben des Zimmers passen. Ich wollte gern viele Grautöne und die Farbe Rot, weil das die Farben im Wohnbereich sind neben viel weiß und sehr viel Holz. Da mir das dann aber so arg Ton-in-Ton erschien, wollte ich einfach noch blau dazu haben und ein Muster mit allen Farben. Der Polaroidblock enthält in der Mitte meinen Lieblingsstoff aus dieser Kollektion:

Ich habe ja keine Ahnung davon und mich deshalb sehr intuitiv entschieden. Jetzt habe ich im nachhin ein tolles Tool ausprobiert, den Palette Builder von modafabrics. Dort kann man ein Bild hochladen und erhält dann dazu einen Vorschlag für eine Farbpalette. Das habe ich jetzt mal ausprobiert mit einem Bild unseres Wohnbereiches (Rosa-Vorschläge entfernt) …

Und dann habe ich die Stoffe für meinen Quilt fotografiert (Rosa-Vorschläge entfernt) …

Ein interessantes Ergebnis für mich in jeder Hinsicht … wie bei Nähten auf vielen Nähwerken mag ich auch hier anscheinend eher Kontrast als Einheitlichkeit – braun habe ich extra weggelassen, auch wenn auf unserer Couch Bären dominieren genau wie das Holz außen herum.

Einen besonderen Favoriten vom kleinen Mann zeige ich heute für die Chemie … die wundergreuslich gefärbten Gummibärchen … hier an einem Dinosaurier … uahh … als Farbstoffe kommen hier viele Sorten an E… in Betracht – die Geschmacksrichtungen kann ich oft nur erahnen.

Ein schönes Bild aus der Natur in diesen Farben ist gerade ein bisschen schwierig … aber vor meiner Haustür blühen sie gerade einträchtig nebeneinander … Primeln/Aurikeln in rot und blau (das in der Natur oft sehr lilastichig ist) … das hat der kleine Mann so ausgesucht – auch seine Lieblingsfarben …

Und was sind eure Lieblingsfarben, habt ihr Zuhause alles eher Ton-in-Ton oder kunterbunt so wie ich? Schöne fröhliche farbige Tage und ab damit zum Farbenspiel und zum Freutag!

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Farbenspiel – Januar

Im Januar hatte ich noch eine schöne Jahresaktion entdeckt, die mich total angesprochen hat: das Farbenspiel von Judith von Septembers Quiltdelight und von Julia von fine fabric

Als Biologin bewundere ich die vielen wunderbaren Farbtöne und ihre Nuancen und als Chemikern finde ich es genial, wie man alle Farbschattierungen so detailliert reproduzieren kann. Und als Mensch mag ich es einfach gern farbig und bunt.

Der Artikel über die Firma Pantone von Judith, welche heuer die Farbe „Greenery “ zur Farbe des Jahres gekürt hat, hat mein Interesse endgültig geweckt. Am liebsten hätte ich mir sofort gaaaanz viele Farbtöpfe bestellt und mein Zimmer streifenweise damit gestrichen … sowas wäre mein Traum. Für ein Bild konnte ich es aber nachstellen … wer kann wohl erraten was das ist?

Aber irgendwie fehlte mir eine Idee … und dann kam vor kurzem schon wieder Judith und zwar damit: Polaroid Blöcke – das sieht klasse aus – und da begann sich etwas in meinem Hirnkäschtle zu drehen … Farben … Polaroid-Blöcke in eben diesen Farben … dazu eine schöne Pflanze … mit chemischen Farbstoffen gefärbte Gegenstände … Bilder, auf denen die Farbe dominiert. Ja – das klingt für mich selber sehr spannend … eine Reise durch die Welt der Farben und ich hoffe das trifft auch die Idee des Farbenspiels.

So will ich also gern noch mitmachen und zeige euch heute meinen Januar mit dem Motto „Farbe des Jahres“ – mein erster Gedanke dazu war „grün“ – im Ernst … das mag ich nicht so gern. Und tatsächlich ist bis auf das Dschungelzimmer vom kleinen Mann bei mir so gut wie nichts im Haus grün. Und auch in der Stoffkiste fand sich wenig grün … aber im Garten schon.

Greenery ist ja ein eher schönes frisches Grün … und so kam ich ins Grübeln und plötzlich fiel mir mein allerliebstes Grün ein – leider kann ich euch kein Bild davon zeigen, denn noch ist es nicht soweit … aber seid ihr schon mal ins schöne Allgäu gefahren an einem Frühlingtag und habt die Wiesen gesehen, diese wunderbar in allen Schattierungen von grün  leuchtenden Wiesen … wie sie duften und strahlen und sogar das Bergwiesenheu ist noch irgendwie grün … Und so habe ich mich bei meinem Polaroid in diesem Monat auch für einen Stoff entschieden, der mich daran erinnert:

Für den Biologen ist grün die alles beherrschende Farbe – alle Blätter sind grün! Grün bedeutet, dass die Lebewesen Fotosynthese betreiben können; einen Prozess, wegen dem sie sich selbst mit Nährstoffen versorgen können und nebenbei auch noch den für uns lebensnotwendigen Sauerstoff produzieren. Also kein Leben für uns Menschen auf der Welt ohne grün … hier seht ihr die herausspitzenden Blätter der echten kleinen Tulpen in meinem Garten.

Und auch in vielen Pflanzen stecken diese grünen Blattfarbstoffe, die Chlorophylle … – die chemische Industrie färbt mit diesem dann E140 genannten Zusatzstoff dann z. B. Gummibärchen, Kaugummi, Käse, Marmeladen, Knabbererzeugnisse, Likör und alkoholfreie Erfrischungsgetränke oder auch Kosmetika und Arzneimittel.

So, fühlt sich jemand angesteckt, mögt Ihr die Farbe grün? Ich wünsche euch jedenfalls viel ergrünende Landschaft in nächster Zeit! Und ab damit zur Farbenspiel-Sammlung.

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Kleine Freuden …

Heute am Montag möchte ich gern jemand eine kleine Freude zum Wochenbeginn machen und deshalb habe ich am Wochenende endlich wieder ein Mäppchen genäht nach dem Schnitt von Himbeerkamel (den Blog scheint es nicht mehr zu geben).

Aktuell hat Mira in ihrem Blog gezeigt, wie man das Schlampermäppchen näht. Die Größe passt so bei mir perfekt und deshalb bekommt heute eine liebe Kollegin ein neues Mäppchen (das alte Ding sah doch schon ramponiert aus). Und ich habe mir für meine inzwischen angewachsene Sammlung an Markierstiften aller Art auch gleich noch eins genäht, so bleibt kein Reißveschlussstück übrig.

Sie bestehen aus Wachstuchresten und einem kleinen Stück dieses, wie ich finde bezaubernden kuschelweichen, ganz glatten Stoffes – ein Gewinn aus einer Blogaktion. Diese Form mag ich sehr, da sie sich in der Schultasche flach zusammenlegt und so gut zwischen Büchern, Mappen und sonstigem einfügt – genau wie mein Lieblingsschnitt „Tetradertäschchen“ von Pattydoo.

Ich hoffe der Kollegin geht es auch so und sie hat eine kleine Freude, die nun zu den Montagsfreuden zu Zwerstücke wandert.

  • Schnitt:  Schlampermäppchen Himbeerkamel / Made bei Mira
  • Stoff: Reste aus Wachstuch und kleines Stoffstück geschenkt

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Sockenstrickerei …

Stricken … das ist in unserer Familie schon immer eine besondere Aufgabenteilung gewesen … Meine Oma war immer für das Stricken der großen Teile, wie meiner heiß geliebten Norwegerpullis, zuständig. Ich halte sie in Ehren, ziehe sie immer noch gern an und pflege sie gut, damit ich sie noch ewig haben kann …

Für das Stricken von Socken hingegen war meine Großmutter zuständig und inzwischen hat schon lange meine Mama die Verantwortung dafür übernommen. Mein Vater beschwert sich seit Jahren immer wieder über auf dem Sofa herumkullernde und ihn pieksende Stricknadeln oder das er dieselben aus den Ritzen des Kanapees angeln muss. Auch als Aufwickelhilfe für Wolle etc. macht er sich inzwischen gut. Damit nun endlich diesem Leiden ein Ende ist, habe ich für meine Mama ein Strickutensilo genäht nach dem Freebook „Klammerbeutel Dione“ von Tina Blogsberg.

Leider habe ich außen den Rand ein bisschen sehr hoch gezogen, so dass man nicht mehr so viel vom schönen Motivstoff darunter sehen kann … nun ja, dafür passt es aber zum Sofa. Aber es gehen sicher hinein: Sockenwolle für das aktuelle Projekt, das Nadelspiel, eine Schere, die Maßtabellen und eine Häkelnadel oder dergleichen. Innen könnt ihr den Motivstoff sehen.

Ich selber habe in der Schule das Stricken hassen gelernt – da wurde unbrauchbares blödsinniges Zeugs mit den falschen Nadeln und in den falschen Größen fabriziert …Oma und Großmutter versuchten mich immer wieder für das Stricken zu begeistern und so ein bisschen mochte ich es dann doch und habe auch mal größere Teile gestrickt. Inzwischen mag ich das Nähen viel lieber und ich kann mit meinen Händen auch nicht wirklich mehr so gut stricken. Wie ist das bei euch in der Familie den so, das fände ich spannend zu wissen?

Meinen Beutel schicke ich jetzt zum Freutag und zu Tina und hoffe auf viele Besuche bei meiner Wochenendlinkparty im Nähkäschtle – ein schönes sonniges Frühlingswochenende euch allen!

  • Schnitt: Freebook „Klammerbeutel Dione“ von Tina Blogsberg
  • Stoff:  Reste von Sofakissen, Paspelreststück, Motivstoff vom Möbelschweden

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Die Saison ist eröffnet !

Seit Monaten höre ich hier immer wieder die Frage „Mama, wann macht den der Eis-Carlo wieder auf“? Von ebendiesem hatte unser Kind kurz vor Ende der Saison noch einen Gutschein für fünf Kugeln bekommen und nun waren zwei tatsächlich übrig geblieben. Pünktlich zum Monatsbeginn öffnete nun unser kleiner Straßeneisverkauf im Dorf. Bestückt mit dem allerbesten, handgemachten, italienischen Köstlichkeiten – im Moment eher so die Wintersorten – wartet der Eismann auch bei Eiseskälte auf Kundschaft.

Da es sich hierbei um einen ausgesprochen freundlichen Zeitgenossen handelt, mussten wir natürlich sofort die Saison eröffnen – das Kind ist schon genauso nach Eis lechzend wie wir … und „Mama, wo stecke ich denn den Gutschein rein – ich brauche einen Eisgeldbeutel!“.

Nun ja – also das sehe ich ja ein und da ich schon seit langer Zeit einen der niedlichen Geldbeutel aus Maikas (maikaefer) BeetleFamily nähen wollte, kam mir der Wunsch durchaus entgegen. Und so wurde der kleine Mann damit nach dem Kiga überrascht. Ein mit (altem) Gutschein und Eisgeld für die Eltern bestückter Eisgeldbeutel, der gleich Verwendung fand.

Auf der Außenseite befindet sich ein großes Geldfach mit einem Reißverschluss, auf der Innenseite zwei Einsteckfächer: hier für den Gutschein und Diverses. Das Label musste (leider an einer sehr ungünstigen Stelle) ein schadhaftes Webband überdecken – ärgerlich, wo sonst alles so gut geklappt hatte – irgendwo ist immer bisschen Pfusch bei mir.

Super kann man hier Reste verwerten wie ihr seht: irgendwie hat sich alles gefügt, sogar der Reißverschluss lag in der Restekiste – deshalb darf er auch zu „Wir machen klar Schiff“ – wo ihr hoffentlich auch schon alle mal gucken ward – und zu Kiddikram. Und ihr alle – mögt ihr schon Eis um diese Jahrezeit oder erst wenn es heiß wird?

  • Schnitt:  Variante 2 BeetleFamily von maikaefer
  • Stoff: Diverse Reste

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Material-Revue 2017 – Februar

Erst heute geht es bei mir weiter mit dem Februarprojekt zur Materialrevue von Maika und Janet. Diesen Monat bin ich prompt zu spät, aber der Februar stand eben im Zeichen der Resteaktion. Das Material mag ich ausgesprochen gern und es findet sich hier sowohl in Hosen für den kleinen Mann wie auch in und an Taschen. Einen ganz besonderen Cord, den ich sehr mag wollte ich vernähen und zwar für mich, denn bisher habe ich alle Stücke damit verschenkt, obwohl ich ihn so schön finde – kombiniert mit Jeansresten.

So zeige ich euch heute ein Projekt, welches ein Übungsobjekt für das Geburtstagsgeschenk meiner Mama ist. Ich wollte ihr gern ein kleines Strickutensilo schenken, damit sie ihre Sockenwolle für das aktuelle Projekt, das Nadelspiel, eine Schere, die Maßtabellen und eine Häkelnadel oder dergleichen hat.

Das Schnittmuster ist aus dem Freebook „Klammerbeutel Dione“ von Tina Blogsberg. Allerdings habe ich, da ich ja nur die Größe, Form und Verstärkung testen wollte, den Verschluss und die Aufhängung weggelassen. Die Außentaschen habe ich einfach hinzugefügt.

Ich freue mich, dass ich so zu einem hübschen Utensilo für kleine Handarbeiten gekommen bin und will es verwenden, wenn ich doch mal anfange auf dem Sofa Hexies zu produzieren … und der Cord ist mein Beitrag zur Material-Revue im Februar und ich zeige ihn noch bei Cord,Cord,Cord.

  • Schnitt: Freebook „Klammerbeutel Dione“ von Tina Blogsberg
  • Stoff: Cordreste, alte Jeanshosen

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