Ferien-Freutag

Jetzt habe ich schon eine Woche nichts genäht und gepostet, aber nachdem auch in diesen Ferien unser kleiner Mann mit richtig argem Fieber darniederlag, wurde nicht nur aus der geplanten Reise nach Potsdam nichts für uns Zwei (nur der große Mann durfte seinen Freund besuchen fahren), sondern auch zum Nähen kam ich bei der Krankenpflege nicht und dann kam meine Nichte das allererste Mal allein zu Besuch und da wurde gespielt, Ausflüge gemacht  … und das Kind heute wieder zurück ins Allgäu gebracht.

Trotzdem möchte ich euch heute gern etwas zeigen, denn neben all den schönen Erlebnissen mit den Kindern habe ich doch den geplanten Trip mit einem Halbtagesausflug für mich in Berlins Nähwelt sehr vermisst – vor allem weil ich dort jemanden besonderes treffen wollte … aber die liebe Maika hat mir statt dessen wunderschöne Geschenke als Trostpflaster geschickt … seht mal wer es sich hier schon so richtig im blühenden Garten bequem gemacht hat …

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… richtig, der Emil, den Maika hier gezeigt hat, ein wahres „giftforlove“ … er wird vom kleinen Mann ständig umhergeschleppt (sehr schick immer den Kopf unter den Arm geklemmt – lach) … und auch die tolle Stiftebox mit den Stiften – superschön gebastelt wie hier – habe ich gerade noch für mich retten könnne und die steht nun hier und erinnert mich an den hoffentlich nächsten Urlaub …

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Als ich vorhin nach Hause kam durfte ich mich dann gleich nochmal freuen, über meinen Gewinn bei Anja von Freizeitparadies, bei der ich beim Frühlingsnähen – Accesoires ein Stoffpaket gewonnen habe – DANKE!

Und so wandert der Beitrag ganz schnell noch zum Freutag … psst, über den wild blühenden Garten freu ich mich auch sehr!

Nähzeit am Wochenende #22 – 2016

Auch diese Woche startet meine Linkparty „Nähzeit am Wochenende“. Dort könnt ihr Genähtes vom Wochenende verlinken und damit allen anderen zeigen!

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Regeln:

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  • Verlinkt werden darf alles was du am Wochenende genäht hast – bis um 24:00 Uhr am Sonntag.
  • Dein Post darf keine kommerzielle Werbung enthalten, aber gern für Freebooks etc. werben.
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Und nun hoffe ich ihr erfreut euch auch an all den Dingen die ihr über das Wochenende gewerkelt habt und verlinkt euch bei mir!


Nähzeit am Wochenende #21 – 2016

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Michelmütze

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Heute ist ein richtiger Regentag, an dem mir gerade kurzfristig die Freude verhagelt ist … draußen alles dunkelgrau, das Kind glühend heiß, bleich, schmal und zum derbarmen … an den geplanten Kurzurlaub in Berlin nicht zu denken … also zaubere ich mal schnell ein bisschen Farbe her für die Besserung der Laune … zwischen zwei Regenschauern mal kurz an die frische Luft für eine bessere Gesichtsfarbe … interessantes Licht für die Bilder …

Der Emil (auf deutsch: Michel) meiner Kindheit lebte in Katthult, einem kleinen Dorf im südschwedischen Smaaland und war ein blonder Schlingel, der das Herz am rechten Fleck hatte. Das Buch habe ich genauso geliebt wie alle anderen Bücher von Astrid Lindgren, die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind und noch heute interessiert mich diese Autorin und ihre so vielschichtige Geschichte und ihre Geschichten sehr.

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In ihren Büchern und ihrem Leben spiegelt sich für mich die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte wider. Ihre Kinderbücher kennen wir sicher alle, aber vielleicht wollt ihr auch mal etwas für Erwachsene von ihr lesen und kennt noch nicht ihre Biografie „Astrid Lindgren. Ihr Leben“ von J.Andersen, oder ihr Zeitdokument „Die Menschheit hat den Verstand verloren: Tagebücher 1939-1945″ oder die Lebensgeschichte ihrer Eltern und ihrer Kindheit in „Das entschwundene Land“, wo alle ihre späteren wunderbaren Kinderbuchfiguren ihren Ursprung haben … 

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So ähm, ich bin abgeschweift … ihr seht schon es gibt noch andere Leidenschaften wie das Nähen bei mir … nun ja, also der Emil der heutigen Tage, der lebt hier bei mir und ist auch ein etwas blonder, kleiner Schlingel mit dem Herzen am richtigen Fleck und damit es ihm im Sommer nicht zu heiß wird am Kopf und er dort noch mehr Unsinn ausbrütet, bekommt er diese Woche im Rahmen des Frühlingsnähens bei Anja von Freizeitparadies eine Michelmütze von Lillemo. Ich habe zwei sehr leichte Stoffe genommen, damit er ja nicht schwitzt und der Schnitt ist sehr schön; nur mit der Anleitung habe ich etwas gekämpft, da für mich vieles unklar war (wie man den Gummi unsichtbar einnäht hab ich nicht kapiert und dann weggelassen) und ich viel rumprobieren musste – vor allem wie ich am Schluss alles ineinander legen und zusammennähen muss. Das Ergebnis aber überzeugt mich sehr! Und so darf die Mütze noch zu Made4boys, Kiddikram und zur Streifenliebe.

  • Schnittmuster:   Michelmütze von Lillemo
  • Stoffe:  Leinenstoff (ich weiß nicht mehr von wo) und Reste vom Patchworkstoff (was Australisches) aus dem Stoffladen

Pack-mich-ein-Täschchen

Im Dezember habe ich euch die Urvariante von Nines´s (Ninenaeht) Pack-mich-ein-Täschchen vorgestellt, zu der es noch eine weitere Variante geben sollte, die wir auch Probe genäht haben. Da ich es schade finde euch dieses auch für Anfänger gut geeignete Täschchen nicht zu zeigen, stelle ich euch hier mal meine Version vor.

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Es ist nicht mehr flach wie die Ursprungsversion, sondern hat auch Tiefe, wofür einfach Abnäher am Boden gesetzt werden. Nun hat ein bisschen mehr darin Platz und ich mag diese Version noch lieber, weil das Täschchen auch steht. Ich finde es ist super um darin kleine Geschenke zu verstecken oder als kleine Aufmerksamkeit für liebe Geister; gut geeignet ist es auch als Brillentäschchen, wenn man etwas mehr verstärkt. 

Taschen – Sew – Along – April

Jaja, ich bin immer spät dran beim Taschen-Sew-Along 2016 bei Greenfietsen und hier kommt meine Tasche zum Thema „Upcyling – Tasche aus Jeans“ – also zum April. Die vorgestellte „Chobe“ von Elleplus gefiel mir auf Anhieb super gut und obwohl das mit dem Henkel wirklich kompliziert aussah auf den ersten Blick, wollte ich genau das versuchen.

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Am letzten Samstag beim Nähtreffen in Fürth habe ich also mehrere Jeans mitgenommen und dann festgestellt, dass Jeans und Jeans doch auch ziemlich blöd aussehen kann, mich aber dann für zwei Farbnuancen entschieden. Die Streifen wurden geschnitten und das Vorderteil zusammengesetzt. Zusätzlich hatte ich mir aus meinen kaum vorhandenen Ledervorräten ein gelbes Puschenleder ausgesucht und dazu einen hübschen knallgelben Rest Webware. Leider war das Leder nicht lang genug für den Boden, also habe ich in der Mitte einen Jeansstreifen eingesetzt und da ich den Rest vom Leder gern gleich noch verwenden wollte, ehe er dann rumliegt, habe ich kurzerhand die Rückseite auch noch aus Reststücken zusammengesetzt. Leider war das Teil dann zu schmal und ich habe dann aufgegeben, weswegen es mit den wirklich allerletzten Jeansresten daheim noch verbreitert wurde.

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Heute beim Nähtreffen in Regensburg habe ich dann mit viel hilfreicher Unterstützung von Silke von Muckibär und Schneckenkind die Tasche genäht, es war wirklich toll dich kennen zu lernen und vielen Dank für das tolle Mibringsel (das steckt da in der Tasche)! Dabei wurde ein Innenteil noch mit einem Stück Jeansbund versehen, um die Schlüssel zu befestigen, und eine Tasche innen für das Handy aufgenäht. Tja, und dann stellte sich die Frage nach dem Henkel … er sah so schön aus und ich hatte gestern Abend noch einen genau passend großen Lederrest in einer Kiste gefunden … also hab ich es probiert und ich finde er sieht toll aus (in Ermangelung von Hohlnieten wird er noch von zwei Clips gehalten).

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Die Tasche, die ich eigentlich verschenken wollte, bleibt nun bei mir – ob ich mich an so einen Henkel wohl gewöhnen kann, mal sehen. Die Größe finde ich sehr perfekt und sie darf mich am nächsten Wochenende begleiten zu etwas ganz besonderem … und vorher hupft sie in allerletzter Minute zu  Greenfietsen  zu Taschen und Täschchen und zum Mount denim ade!

  • Schnittmuster: Chobe von Elleplus
  • Stoffe:  alte Jeans vom großen Mann, Leder und Stoffe aus dem Stoffladen

Eins … zwei … drei … Rakete Start …

… und schon fliegt er los … äh rast er los mit allen möglichen Gefährten. Seitdem wir schon vor einem Jahr unendlich „Max lernt Fahrradfahren“ gelesen haben ist dieser eine Satz davon übrig geblieben und wird auf dem Weg zum Kindergarten, Spielplatz oder auch beim Insbettgehen oder Zähneputzen rege gebraucht … und dieser Stoff aninmiert noch mehr dazu.

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Als wir vor kurzem in einem (für mich neuen) Stoffladen in Erlangen waren, rannte der kleine Mann zu einem Regal und schrie „Mama – den will ich haben – biiiittttäää“ – na gut, für mich gab es dann nichts mehr (weil wir waren ja damit fertig), aber dieser Stoff musste mit und ich muss sagen er hat wirklich unheimlich tolle satte Farben, auch wenn er für mich eher so einen Wimmelbildcharakter hat. Aber dem kleinen Mann gefällt sein neuer Pulli, mit dem er durch Einfahrt und Garten rasen kann.

SchlawinerRakete

Es ist der zweite von mir geteste Pulli – auch wieder aus dem Hause Fred von Soho – der Schlawiner, den ich in Größe 104 genäht und verlängert habe. Er lässt sich statt mit Jersey sicher auch aus Sweat nähen, wie man auf den Bildern sieht, da er doch recht weit ist. Und ich muss sagen die Passform finde ich auch hier insgesamt prima. So, und nun … eins – zwei – drei … Ferien looooooos … und ab damit zum Freutag, ich freue mich auch sehr über die vielen lieben Kommentare zur Seebärhose – danke!

Nähzeit am Wochenende #20 – 2016

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Hosen braucht das Kind …

Das Kind braucht dringend Hosen … Shirts hab ich ja viele genäht und da ist für die nächste Größe 110 bald genug vorhanden … ein paar kurze Shirts noch, aber ich finde mein Kind braucht nicht mehr als 5-6 Shirts in je kurz und lang und nun neuerdings ein paar Pullis. Wenn er die liebt und dann womöglich „aufliebt“ oder wie wir in Schwaben so schön sagen „aufträgt“ dann finde ich, hab ich alles richtig gemacht.

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Bei den Hosengrößen hinken wir ja hinterher, aber nun sind die Beine ein bisschen in die Länge gewachsen, sodass wir uns nun in Größe 104 eingefunden haben. Die verbleibenden zwei Jeans aus der Vornähzeit bestehen eigentlich nur noch aus Löchern und sonst gibt es nur noch eine Testmottihose, die aber heißt geliebt wird und nun richtig perfekt passt. Da ich den Schnitt sehr schön finde, wenngleich mir die Passe oben nicht so gefällt, habe ich nun passend zum Seebär Hoodie noch eine Kuschelhose genäht …

HoseMottiSEebär

in Größe 104, aber ein bisschen länger, ohne Passe und durchgehende Tasche vorn, mit selbergebastelten Taschenbeuteln und einem Jerseystreifen in der seitlichen Naht weil mir das blau allein ein bisschen langweilig erschien. So passt sie prima und kann auch über den Sommer sicher noch mitwachsen. Und somit darf sie diesmal rechtzeitig zum Frühlingsnähen, zu Kiddikram, zu Ich-näh-bio und zu Maritimes und Meer.

  • Schnittmuster: Hose Motti von made for Motti
  • Stoffe:  Bio-Jersey Seebär von Lillestoff über Stoffwelten, Biosweat und Bio-Bündchen vom Stoffladen

Mamas nähen Basisshirt(s) – Das Prinzessinnenkleid

Heute Abend gibt es nun endlich das große Finale vor der „Sommerpause“ mit dem Prinzessinnenkleid als Ergänzung zu den Basisshirts von Mamasnähen. In Ermangelung einer Prinzessin im Hause habe ich gedacht, ich mache einer feurigen brasilianischen Freundin des kleinen Mannes eine Freude mit einem Kindergarten-, Spielplatz-, Tobekleid und sie war begeistert, worüber ich mich sehr gefreut haben.

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Das Kleid ist aus zwei verschiedenen Jerseys genäht, hat eine Fakeknopfleist und auf den Ärmeln in der Puffärmelvariante flattern zwei wunderschöne Schmetterlinge von Fräulein Mutti.

Schmetterlinge

Nie wieder allerdings nähe ich einen gestreiften Stoff an ein Oberteil an, der gerafft werden muss – da das erste Annähen in Sachen Streifen halbwegs gerade fehl schlug, habe ich einfach noch mal drübergenäht, womit natürlich die so schöne und liebevoll gebastelte Raffung im Eimer war (wobei ich es nicht gar so schlimm finde). 

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Und da es so richtig echt Mädchen ist darf es zu den Meitlisachen!