Stitch happens – das Seitenteil

Diese Woche kann ich euch wieder einen Fortschritt zeigen beim Nähkränzchen bei Katrin von nealich und ich freue mich sehr darüber, dass es mit meinem Nähmaschinenquilt STITCH HAPPENS von Kellifannin vorwärts geht.

In diesen grauen und frustrierenden Tagen ist es genau das richtige für mich, um mich mal für ein paar Stunden von der Realität zu verabschieden und in meinem Nähzimmer in der Welt der Farben zu versinken und als einziges Problem nicht passende Nähte und verschwundene Ecken zu haben – einfach wunderbar.

Und das ist das Ergebnis meines zweiten großen Teils – das Seitenteil:

Das Seitenteil setzt sich bei mir aus vier Blöcken zusammen (ich nähe übringends wildwest und nicht in der vorgeschlagenen Reihenfolge) und schlägt den Bogen von petrol bis hin zu den Anfängen von rotpink.

Als erstes habe ich den Block H genäht, bei dem mir die Stoffwahl sehr schwer gefallen ist, weil ich wenig Grüntöne hatte und mir davon noch manche wenig gefielen, weil sie so blass waren. Aber da ich sowieso nicht so der Grüntyp bin, habe ich einfach weniger grün genommen und bin relativ zügig, unter zu Hilfenahme von glaugrün, zu sehr apfelig gewechselt und habe unten noch etwas von meinem geliebten petrol-türkis untergebracht. So ein bisschen vermisse ich an dem Eck jetzt noch knallige Blautöne, aber gut, man kann nicht alles haben.

So ein bisschen kam ich dann auch beim nächsten Teil ins Schwimmen, weil mir ein helles Gelb und kräftiges Grün als Kontrast für die Windmühle fehlten und deshalb habe ich hier nochmal auf zwei grüne Töne zurückgegegriffen, was mir aber ganz gut gefällt. Eine Ecke ist leider nicht ganz sauber geworden an der Windmühle, aber ich wollte es nicht mehr trennen, weil ich Angst habe, es wird nur schlimmer – ganz oben links in diesem Block K beginnt bereits die rote Abdeckung.

Der Teil G ist der schnellste Block des Quilts, denn hier müssen nur zwei Ecken angenäht werden … und schon wieder eine Farbentscheidung treffen … aber gerade dieses Farbenpuzzle mag ich sehr und ich hätte so gern diese tollen in sich gemusterten Stoffe in gaaaaaanz vielen Farben.

Unten habe ich mich für kräftiges türkis entschieden als Querverbindungeselement und oben ein ockergelb als Verbindung von grün nach gelb.

Der letzte Block ist Nummer J und jetzt kommen wieder eher so meine Farben ins Spiel mit kräftigem rot und orange-gelb.

Oben als Nähmaschinenabdeckung habe ich mich für ein schönes Rot mit feiner, heller Maserung entschieden, weil ich die Farbe mag und ich auch beim Unterteil kräftige Farben für die Abschlüsse außen gewählt habe.

Der Block war relativ schnell genäht, weil man hier wieder schön in Kette nähen konnte.

Hier würde ich euch gern mal zeigen, warum ich keine bevorzugte Variante habe, was das Bügeln der Nähte bei Patchworksachen angeht. Bei diesem Projekt bügle ich alles zu einer Seite und zwar immer genau so, dass die Stellen, wo die Nähte dann aufeinander treffen, sich gegenüber legen und dann quasi zusammenrasten. Dabei muss ich mich manchmal ganz schön verkopfen, damit es dann auch mit den Blöcken drüber, drunter und daneben passt.

Bei anderen Projekten hingegen bügle ich die Nähte auseinander, weil ich es z. B. flach auf ein Stück Vlies bügeln will – dann mag ich diese Variante lieber.

So und jetzt gehe ich wieder bei den anderen gucken – es ist sehr spannend, so viele verschiedene Varianten gemeinsam entstehen sehen zu können. Wir nähen inzwischen doch viele an den gleichen Teilen, da ist die Inspiration immer nahe!

Und ich zeige meine Blöcke noch bei Patchen und Quilten und bei Creativsalat.

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