Durchs Schlüsselloch geblickt

Gestern hat Starky ihre Adventskalenderideen für ihre besonderen Menschen gezeigt und ich werfe heute mit euch „einen Blick durchs Schlüsselloch“. Ach diese Schlüssellochguckerei in der Adventszeit ist schon ein ganz besonderer Reiz. Aus dem einen Zimmer dringt seltsamer Lichterschein, aus dem anderen kriecht ein ganz besonderer Duft und aus dem dritten Zimmer hört man unbekannte Klänge …

Hinter Kirchenfenstern und aus Musikschulen hört man genauso die Proben von Gesang und Instrumenten wie aus vielen Häusern, wenn man Abends vorbeigeht, die Kinder werkeln im Keller hinter verschlossenen Türen, die Kollegen wispern miteinander und grinsen frech, wenn man dazu kommt. Wie gut, dass man in unserer Linkparty neben den Ideen von Maika von maikaefer und Anja von Starkyli durch eure ganzen vielen Schlüssellöcher schon gucken und staunen kann.

Das besondernste und geheimnisvollste Schlüsselloch aber ist das zum Weihnachtszimmer am heiligen Abend. In meiner Kindheit (also bis ich daheim ausgezogen bin) wurde der Baum in meiner Abwesenheit geschmückt am morgen des Heiligen Abends, das Zimmer versperrt und erst wenn das Christkind da war und bei seinem Abflug geklingelt hatte, konnte die Tür geöffnet werden und der Baum erstrahlte (mit echten Kerzen) in vollem Glanz.

Diesen Brauch habe ich mit meiner Familie abgewandelt. So gern wollte das Kind den Baum mit aufstellen und schmücken und so machen wir das am 23.Dezember spät Nachmittags alle gemeinsam. So bleibt der Morgen des Heiligen Abends für den Sohn als Geburtstag übrig und der Baum steht schon da, bescheiden im Hintergrund und erst zur Bescherung darf er (bei uns mit elektrischem Licht) erstrahlen. Ihn allerdings früher aufzustellen, also schon im Advent, kommt für mich persönlich nicht in Frage … im Advent, der Zeit des Wartens, da hat er bei uns noch keinen Platz.

Gespannt bin ich in diesem Jahr, wo meine Eltern erstmals diesen Tag bei uns verbringen werden, ob es sich mein Vater nicht nehmen lässt den Abflug des Christkinds einzuläuten …

Ich lasse euch jetzt durch mein Vorbereitunsschlüsselloch gucken und zeige euch, wie es mit den Kerzenständern und den Kerzen weiterging.

Das Besprühen der Gipsmodelle habe ich im Freien übernommen, das war mir für das Kind zu gefährlich, aber die Kerzen wurden dann von ihm getaucht.

Zuerst das Rohwachs geschmolzen, rote Farbe hineingegeben und gewartet, bis alles geschmolzen war. Danach hat er die Kerzen dreimal hintereinander unterschiedlich tief in das Glas eingetunkt und das hat ganz gut geklappt.

Die Kerzen sind ganz hübsch geworden, allerdings haben wir beschlossen beim nächsten Mal ein zweites Glas zu machen mit weniger rotem Farbstoff, damit wir noch mehr Abstufungen von der Farbe her hinbekommen.

Zuerst sind wir außerdem erschrocken, weil die Kerzen im feuchten Zustand eher orange aussahen, was mir gar nicht gefallen hat, aber nach dem Trocknen sehen sie doch schön weihnachtlich rot aus.

Dann flugs die Kerzen in die nun silbrig schimmerenden Ständer gesteckt, die nun mit einem schönen Lichterspruch dran zum Fest verschenkt werden – verpacken werde ich sie nicht, weil das nur in Cellophan hübsch aussehen würde und das kommt mir nicht ins Haus. Mit einem Anhängerle und dem Spruch zusammengerollt drumgebunden mit rot-weißer Schnur finde ich, sieht das hübsch genug aus.

Und jetzt gehe ich den Ofen anzünden und ein paar Lichtlein und genieße die Zeit mit dem Kinde.

Gewährt ihr uns auch einen Blick durchs Schlüsselloch und erzählt von eurem Advent und euren Vorbereitungen für Weihnachten?

Bei mir ist damit das vierte Bingofeld fällig und morgen flüstert bei Maika uns etwas von großartigen Düften.

Um beim BINGO dabei zu sein gibt es ein paar Regeln, die ihr hier finden könnt und die BINGO-Linkparty findet ihr bei mir auf einer extra Seite im Blog hier erreichbar.

Die Linkparty für die einzelnen Beiträge folgt hier unter dem Beitrag:

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7 Gedanken zu “Durchs Schlüsselloch geblickt”