aus dem Nähkäschtle geplaudert … ein DIY Blog übers Nähen

Auszeit

Selten habe ich so sehr eine Auszeit gebraucht in jeder Hinsicht wie in der letzten Zeit, irgendwie gab es viel zu viel schwarz und weiß und viel zu wenig bunt in meinem Leben, und jetzt endlich konnte ich sie mir auch nehmen, da zwei Wochen Ferien vor uns lagen und ausnahmsweise mal (zumindest am Anfang) keiner krank war. Deshalb war ich in der letzten Zeit auf vielen Kanälen sehr abwesend und einsilbig. Auch diesmal hat es alles wieder und wieder durcheinandergewirbelt, aber trotzdem gab es endlich einen Besuch von den Großeltern, drei Tage auf einem Bauernhof, einen Tag mit Freunden und etwas Zeit für uns als Familie. Und ich konnte sogar endlich mal wieder im Garten werkeln – ich liebe es, weil es da immer was zu entdecken gibt, Pflanzen und Tiere sind einfach wahre Wunderwerke!

Deshalb sage ich erst heute Danke dafür, dass ihr an mich gedacht habt Marita und Annette, ich habe mich sehr über eure Päckchen gefreut und werde mich in Notzeiten (Abikorrektur) an der Schoki vergreifen, mich in der Küche am Duft einer Handseife erfreuen, Abends ein bisschen Glück für den nächsten Tag tanken, leckere Spargelrezepte kochen, Notizen machen, eine Kaffeetafel decken, das Häschchen immer mal wo anders verstecken und mit den tollen Stoffbeigaben im Nähzimmer verschwinden, um nur etwas für mich zu tun. Und auch ein dickes Dankeschön an alle, die mir sonst geschrieben haben!

Mehr regelmäßige und feste Zeit für das Nähen ist mein fester Vorsatz und damit ich daran auch wieder mehr Freude verspüre, habe ich in der letzten Woche Schub um Schub, Kästchen und Kistchen und einen Schrank komplett ausgeleert, alles neu sortiert und dabei nahezu alle Kisten, Papiere und Kartons etc. aus meinem Nähzimmer verbannt. Jetzt weiß ich wieder haargenau was ich habe und wo was liegt und mir hilft diese äußere Ordnung dann auch dabei, mich an anderem wieder zu erfreuen. Im Gegensatz zu vielen anderen räume ich gern auf und mache Ordnung und werfe Zeug weg, für mich fühlt sich das gut an. So eine äußere Ordnung beruhigt mich auch, vor allem wenn ich mir viele Sorgen um etwas mache, und schafft dann auch innere Ruhe. Gerade um etwas kreativ zu werden oder mich auf ein Nähwerk einzulassen brauche ich das sowieso. Und so hoffe ich, dass jetzt nicht mehr nur Kleinigkeiten entstehen können, sondern auch einmal wieder etwas größeres fertig wird.

Ich wünsche euch allen gute Zeiten mit möglichst vielen schönen Erlebnissen und Ereignissen, vielen Momenten der Zufriedenheit, der Ruhe und des kleinen Glücks und Begegnungen mit Menschen, die euch gut tun!

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