Stitch happens – das Oberteil

Ich freue mich sehr, dass es mir gelungen ist dran zu bleiben, auch oder gerade weil außen rum der Wahnsinn sich Bahn bricht … und so zeige ich euch heute den nächsten Teil meines Nähmaschinenquilt STITCH HAPPENS von Kellifannin, beim Nähkränzchen bei Katrin von nealich.

Es ist lustig in der Gruppe zu nähen, auch mal zusätzlich zu den eigenen, die Pannen und Ungenauigkeiten der anderen zu sehen, gemeinsam dran zu lernen, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen und so viele schöne Dinge sehen zu können.

Heute ist das Oberteil dran in Form des Kopfes der Nähmaschine und der Nadelstange und das sah am Ende so aus:

Dieser Block gibt dem Quilt abschließend seinen Namen … “Die verbogene Nadel” … und das kam so …

Da mir aber schon klar war, dass dieser Block für mich am schwierigsten wird, habe ich den natürlich ganz an das Ende der Näherei der Blöcke geschoben und zuerst den einfacheren Block I genäht, bei dem ich mir aber mit der Farbauswahl schwer getan habe. Ich wollte hier eigentlich einen Farbübergang rot-rosa machen, aber viele Rosatöne sahen neben den echten Rottönen echt bescheiden aus, sodass ich diesen Lachston im Inneren und Äußeren gewählt habe. Auf den Bildern, die ich wegen des schlechten Wetters alle im dunklen Zimmer innen gemacht habe, sieht es trotzdem nach einem harten Bruch aus. Ich hoffe das sieht dann am großen Ganzen harmonischer aus.

Also ran an den schwierigen Block F … der Anfang lief noch ganz gut, denn hier fügt sich das “rot” ganz gut ein in die vielen Rosatöne und ich hoffe so ergibt sich doch ein Übergang. Außen am Kopf der Nähmaschine habe ich auch hier einen kräftigen und dunkleren Ton gewählt, damit sich der Übergang zum Hintergrundstoff wieder gut ergibt.

Und dann kam die Nadelstange und ich war erst noch eher entzückt davon, dass die Flying Geese – so sagte man mir heißen die Teile – relativ exakt waren, also habe ich sie mutig übereinander genäht und dann habe ich schon gesehen oh oh, die einzelnen Dreiecksspitzen sind an den Rändern nicht immer gleich weit entfernt.

Erst mal aber sah die Nadelstange für mich aber doch eher gerade aus und ich damit erstmal zufrieden. Wenn ich mir jetzt das Bild hier genau ansehe, dann dämmert mir viel eher, wo der Fehler liegt und ich ärger mich gerade doch etwas, denn ich glaube ich hätte den Fehler leicht beheben können … am Übergang vom ersten zum zweiten Viererblock habe ich wohl ein Teil schief angenäht … das wäre eigentlich leicht gewesen zum Trennen, hätte ich es gleich gecheckt.

Vielleicht sollte ich in Zukunft immer einen Bildercheck einführen – in natura habe ich das echt nicht gesehen. Mir ist schön öfters hinterher auf Bildern manches aufgefallen, was ich vorher nicht gesehen habe.

Mein eigentliches Problem waren aber zunächst die Ecken, die zu verschwinden drohten, als ich die Teile neben der Nadelstange angenäht habe. Aber damit bin ich soweit dann doch zufrieden, denn ich finde da halten sich die Zugaben und Verluste im Rahmen. Ich wollte sie nicht extra auf Papier nähen und wer weiß, ob es besser geworden wäre.

Schlussendlich ist der Block wie er ist und so bleibt er … eben die verbogene Nadel … passt zu mir, denn das schaffe ich auch manchmal und das Unperfekte hat ja auch Charme!

Heute ist ja keine allgemeine Zeigerunde, aber ich wollte doch heute schon meine Fortschritte präsentieren – So und jetzt gehe ich wieder bei den anderen vom Nähkränzchen gucken – vielleicht gibt es auch da schon etwas Neues.

Und ich zeige meine Blöcke noch bei Patchen und Quilten und bei Stich für Stich.

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6 Gedanken zu “Stitch happens – das Oberteil”