Flechtwerk

Dieses hübsche Flechtwerk, an dem mir besonders die Struktur sehr gut gefällt, ist das Andenken an einen besonders schönen Tag in dieser Woche, den ich bei Martina gemeinsam mit Gabi und Ines verbringen durfte. Gabi hat auf ihrer Reise Station bei Ines und Martina gemacht und ich durfte dazukommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Einfach mal einen Tag raus aus dem Trott, an dem ich zufällig keinen Unterricht hatte und das Wetter gnädig war … etwas Schönes machen.

Ich habe ewig nicht geflochten, aber es gefällt mir sehr, hat was meditatives und früher habe ich das sehr gern gemacht und unendlich diese Freundschaftsbänder geflochten und geknüpft … weckt bei mir sofort die Erinnerung an Zeltlager … ach …

Da der Filz, den ich mir aus Martinas Vorrat aussuchen durfte sehr dick war, ist mein Exemplar relativ groß geworden und hat eine eher grobe Struktur. Sehr spannend finde ich , dass die Oberfläche bei jedem Licht und je nachdem von wo man drauf guckt, immer anders aussieht. Den Abschluss oben habe ich mit Nieten gemacht, da mir zum einen der Zackenrand gefällt und zum anderen die Optik mit den Nieten genau meins ist. Wenn es dezent ist, dann bitte grau, Holz oder Metall …

Super ist, dass man diese Körbchen – die Anleitung ist in den Highlights von Machwerk bei Insta zu finden – aus allerlei Material anfertigen kann. Ines hat es mit Feuerwehrschläuchen gemacht, was mega aussieht und Gabi hat zu einem weicheren Filz in sattem grün gegriffen, was sehr harmonisch aussah – bei beiden gibt es einen geraden Rand aus Leder. Davon gibt es aber kein Bild von mir, da ich den Tag einfach nur genossen habe … und also ehrlich gesagt habe ich an diesem Tag neben dem gemeinsamen Werkeln an den Körbchen, am allermeisten die nette Gesellschaft und die Bäckerqualitäten von Martina und ihrem Sohn genossen … dieser geniale Ofen geht mir nicht aus dem Kopf und die Dinnete war einfach besonders herrlich.

Den Abend daheim habe ich dann gemütlich mit Johannisbeerschorle und den von Martina fürsorglich mitgegebenen Seelen verbracht und über Teige, Mehle und Holzöfen und das Schwabenland (vielleicht habe ich doch manchmal bisl Heimweh) nachgedacht … Vielen Dank euch allen für den wunderbaren Tag, von dem ich sicher lange zehren werde!

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