Küchenkleider

*Heute beginne auch ich endlich damit in meiner Küche “Klar Schiff” zu machen und dabei möglichst viele schöne Reste aus meinen Stoffekisten zu verbrauchen.

Beim Thema “Küchenkleider” fallen mir da spontan neben dem Verkleiden von Gegenständen in der Küche, die man vielleicht nicht immer sehen oder vor Staub schützen will, natürlich noch die Kleider ein, mit denen man sich selber vor Dreck aller Art schützen kann.

Bisher gab es in unserem Bloghop zu sehen:

Ich habe mich dafür entschieden meiner Küchenmaschine ein Kleid zu verpassen. Ich mag ihren Anblick sehr gern, aber vor allem im Winter, wenn nicht so viel Kuchen gebacken wird wie im Sommer und es irgendwie so arg staubt, wollte ich sie doch gern auch mal verstecken können und so habe ich in meinen Restekisten gewühlt und neben einem Stück Cordstoff noch Webstoffreste in eben jenem royal red gesucht, das ich an der Maschine so mag. In die Hände fiel mir dann noch ein Schrägband, das farblich passte.

Ursprünglich wollte ich die Hülle so nähen, dass ich den Konus der Maschine von oben durch ein Oval abbilden wollte und dann sozusagen einen Vorhang drannähen, der sich vorn, wo die Schüssel ja deutlich breiter ist, dann durch Kellerfalten von oben nach unten verbreitern sollte … was soll ich sagen … ähm, ich bin schon beim Modell aus Zeitungspapier/Bettwäscherest kläglich gescheitert …

Also habe ich mich dann entschieden einen einfachen Konus zu nähen aus zwei Seitenteilen und einem durchgängigen Mittelteil, welches oben auf der Maschine aufliegt. Als Seitenteil habe ich mir ein Rechteck aus Papier zugeschnitten, 38cm hoch und 25cm breit und mit einem Teller oben abgerundet; das Mittelteil ist 40cm breit und im Idealfall so lang wie nötig.

Ohne nachzumessen habe ich einfach die größtmögliche Länge des Cordstoffes für das Mittelteil zugeschitten und mit einer Applikation verschönert, die ich mir frei Hand von einer Skizze auf meiner Bedienungsanleitung aufgemalt und dann ausgeschnitten, aufgebügelt und aufgenäht habe.

Als Vliesschicht habe ich Thermolan eingearbeitet, damit die Hülle auch gut steht und auf der Innenseite findet sich ein altes Bettlaken wieder. Ich habe alles links auf links zusammengesteckt und mit groben Heftstichen das Mittelteil an die Seitenteile genäht und dabei natürlich feststellen müssen, dass das Mittelteil prompt zu kurz war … man hätte ja auch messen können … so habe ich die Seitenteile einfach gekürzt und erstmal die Nähte außen mit dem Schrägband versäubert, welches ich mit der Hand angenäht habe, damit es außen nicht so absteht.

Zum Schluss wurde unten dann einfach ein Reststreifen eines Taschenstoffes angesetzt, den ich außen mit der Maschine und innen dann mit der Hand angenäht habe, weil die anderen Nähte ja schon zu waren. Aber ehe ich was auftrenne, dann lieber so.

Auf den letzten Bildern draußen kommen die Originalfarben der Stoffe trotz des bescheidenen Lichtes besser heraus, ich habe immer noch nicht raus, wie ich drinnen akzeptable Bilder hinbekomme.

So, ich hoffe ihr habt nun noch eine hübsche Idee, wie ihr in der Küche Reste verbrauchen könnt … bei mir fusselt ein Cordstoff weniger herum! Unser Bloghop geht am Mittwoch weiter bei Marita mit dem Thema “In trockenen Tüchern“!

Und ich gehe jetzt nochmal gucken was für schöne Dinge von euch allen in unserer Linkparty sich schon finden, vielen Dank für eure Verlinkungen!

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* Auf meinem Blog schreibe ich privat und ohne kommerzielles Interesse über mein Hobby und nenne oder zeige dabei auch Schnittmuster/Materialien/Bücher/Zeitschriften/… Dazu äußere ich in meinen Beiträgen meine freie persönliche Meinung. Auch verlinke ich andere Blogs oder Websiten, wenn ich dort Dinge von Interesse entdecke und mit meinen Lesern zu deren Information teilen möchte. Für alle diese Einschätzungen erhalte ich keine Gegenleistungen.

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